Titel: Furnival's Verfahren Häute und Felle zu enthaaren, zu beizen und zu gerben.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1843, Band 87, Nr. LXXXV./Miszelle 14 (S. 319–320)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj087/mi087085_14

Furnival's Verfahren Häute und Felle zu enthaaren, zu beizen und zu gerben.

James Furnival zu Warrington (Grafschaft Lancaster) ließ sich auf folgendes Verfahren am 29. März 1841 in England ein Patent ertheilen: 1) bringt er die Häute in ein offenes cylindrisches Gestell, an dessen Innenseite vier oder mehr Balken senkrecht in gleichen Abständen befestigt sind, um den zum Enthaaren und Beizen dienenden Flüssigkeiten eine ungleiche Bewegung zu ertheilen. Die Häute werden durch eine an der Seite desselben befindliche, mit einem Gitter bedekte Oeffnung in den Cylinder gebracht. Der Behälter wird dann in eine Bütte gesenkt, welche so viel Flüssigkeit enthält, daß zwei Drittheile desselben beständig in sie tauchen; er wird während des Enthaarungsprocesses in der Minute 10mal, während des Beizens aber 2–3mal umgedreht. 2) Das Gerben der Häute geschieht durch Behandlung derselben in dem erwähnten Drehcylinder mit der gehörigen Quantität gerbender Flüssigkeit. Man kann eine Reihe von |320| 5 bis 6 Cylindern anwenden, welche in Flüssigkeiten von verschiedener Stärke umlaufen; in diesem Fall werden die Häute von einem in den anderen gebracht, je nachdem der Gerbeproceß fortschreitet. (London Journal of arts. Januar 1843, S. 448.)

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