Titel: Ryder's Schmiedmaschine.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1843, Band 87, Nr. CVI./Miszelle 3 (S. 392–393)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj087/mi087106_3
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Ryder's Schmiedmaschine.

Nach englischen Blättern soll dieselbe bei der British Society ungemeines Aufsehen erregt haben. Sie nimmt einen Raum von nur 3 Fuß in der Breite und 3 Fuß 8 Zoll in der Länge ein, ist völlig tragbar und beruht auf einem ganz neuen Princip. Sie kann durch Dampf sowohl als Wasser in Bewegung gesezt werden. Da sie nicht durch den Schlag eines Hammers, sondern durch den Druk, welcher mittelst eines Excentricums übertragen wird, wirkt, so bringt sie nicht das geringste Geräusch hervor, obschon in der Minute 650 Druke stattfinden. Die Maschine enthält mehrere Sortimente einer Art Amboße. Auf die Schnelligkeit und Regelmäßigkeit, womit sie arbeitet, kann aus einer einzigen Thatsache geschlossen werden. Man schmiedete nämlich damit einen Cylinder mit einem vierekigen Ansazstük, welcher nachher gedreht und cannelirt werden sollte. In 50 Secunden, also in einem einzigen Feuer, war dieß geschehen und das Product unübertrefflich. Eine andere Probe bestand darin, daß man ein Stük rundes Eisen von 1 1/2 Zoll Durchmesser mittelst einmaligen Erhizens zu einer 4 Linien breiten und 2 Fuß 3 Zoll langen vierekigen Stange umarbeitete. Diese Maschine soll die Arbeit dreier Schmiede aufs Beste verrichten. (Echo du monde savant 1843, No. 8 nach dem Leeds Mercury.)

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