Titel: Die Theesorten der chinesischen und assam'schen Theepflanzen nach den verschiedenen Perioden ihrer Entwiklung.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1843, Band 87, Nr. CXXI./Miszelle 9 (S. 476)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj087/mi087121_9

Die Theesorten der chinesischen und assam'schen Theepflanzen nach den verschiedenen Perioden ihrer Entwiklung.

Hr. Christison legte der Royal Society zu Edinburgh verschiedene Theemuster vor, aus deren Untersuchung hervorzugehen scheint, daß die Blätter der chinesischen Theepflanze, in derselben Pflanzung wie die Theepflanze von Assam gezogen, viel kleiner, etwas diker, im Uebrigen aber so ähnlich sind, daß beide Pflanzen nur Varietäten einer und derselben Species zu seyn scheinen, welche Ansicht die Botaniker in Indien jezt allgemein theilen. Ferner bestätigen sie das Ergebniß neuerer Forschungen in Indien, daß die verschiedenen Sorten grünen und schwarzen Thees von den Blättern derselben Pflanzenspecies gemacht werden, die man zu verschiedenen Perioden ihrer Entwiklung einsammelt. Die Muster waren im April 1841 gesammelt worden. Die unausgebreiteten Blattknospen und ganz jungen Blätter sollen den Pekoe, einen schwarzen Thee, und jungen Hyson, einen grünen Thee, bloß durch verschiedene Zubereitung geben. Die völlig entwikelten, jedoch noch jungen Blätter sollen Pouchong, Souchong und Campoi unter den schwarzen, und Imperial- (Kaiser-) thee, Schießpulver- oder Kugelthee und Hyson unter den grünen Theesorten geben. Aeltere und härtere Blätter liefern Congo, einen schwarzen Thee, und Twangkay und Hyson Skin, zwei grüne Theesorten; die ältesten und gröbsten Blätter aber geben Bohea (Theebuh), die geringste Qualität von den schwarzen Theen. (Edinburgh new philos. Journal, Januar 1843, S. 176.)

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