Titel: Ueber Unterscheidung ächter und unächter Vergoldung.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1843, Band 89, Nr. XX./Miszelle 7 (S. 79)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj089/mi089020_7

Ueber Unterscheidung ächter und unächter Vergoldung.

Hr. Prof. Altmütter empfiehlt im Wiener allgem. polytechn. Journal 1843, Nr. 29 für viele Fälle, wo die Anwendung der bisher üblichen Goldproben Schwierigkeiten hat, insbesondere für Unterscheidung ächter und unächter Goldpapiere, Folien etc. die Anwendung des Queksilbers, welches auf ächte Vergoldung eingerieben, sogleich einen weißen Flek macht, auf unächtes Gold aber (tombakartige Kupferlegirungen) nicht einwirkt, während andererseits eine saure Auflösung von Queksilber in Salpetersäure das ächte Gold unangetastet läßt und auf dem unächten einen weißen Strich macht. Auch die dünnsten Goldschichten, welche freilich sehr an das Unächte streifen und durch Königswasser oft gar nicht wahrgenommen werden, weil dieses das darunter liegende Kupfer gleich angreift, erweisen sich durch diese Probe als solche. Etwa vorhandene Firnisse müssen freilich vor der Probe an einer Stelle weggewaschen werden.

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