Titel: Tuck's Verfahren Argentan und Kupfer auf galvanischem Wege zu versilbern.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1843, Band 89, Nr. LX./Miszelle 4 (S. 236)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj089/mi089060_4

Tuck's Verfahren Argentan und Kupfer auf galvanischem Wege zu versilbern.

Edmund Tuck ließ sich am 4. Jun. 1842 folgende Methoden patentiren, um Argentan und Kupfer zu versilbern. Seine Flüssigkeit besteht aus anderthalbfach- oder doppeltkohlensaurem Ammoniak und einem Silbersalz; für Argentan benuzt er schwefelsaures Silber, für Kupfer aber Cyansilber. Man löst 1 Aequivalent (70 Gewichtstheile) doppeltkohlensaures Ammoniak in destillirtem Wasser auf, sezt dann 1 Aequivalent (156 Gewichtstheile) schwefelsaures Silber oder 1 Aequivalent (134 Gewichtstheile) Cyansilber zu und kocht die Flüssigkeit, bis sich das Silbersalz gänzlich aufgelöst hat. Die Stärke der Auflösung oder die Menge des anzuwendenden Wassers richtet sich nach der Wirksamkeit der galvanischen Batterie.

Der zu versilbernde Gegenstand muß zuerst gereinigt werden, indem man ihn zwei bis drei Stunden lang in eine kalte Auflösung von kohlensaurem Kali in Wasser taucht und hierauf in ein Gemisch von Salpetersäure und Wasser. Er wird sodann gewaschen und getroknet und gut mit einem Stük Leder abgerieben. Unmittelbar bevor man ihn in die Versilberungsflüssigkeit bringt, muß man ihn in eine Lösung von Kochsalz tauchen, worin man ein wenig Gummi aufgelöst hat. (London Journal of arts. Jul. 1843. S. 458.)

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