Titel: Zusammenfügung gußeiserner Wasserleitungsröhren.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1843, Band 89, Nr. LXXX./Miszelle 5 (S. 318)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj089/mi089080_5

Zusammenfügung gußeiserner Wasserleitungsröhren.

Man wendet zur dichten Verbindung gußeiserner Röhren nach Jäger sehr zwekmäßig Filzkappen an von 3 Zoll Höhe und ¼ Zoll Dike. Sie werden in schmelzenden Talg, dem etwas Harz beigemischt ist, getaucht, über das enge Ende der Röhre gezogen und die weite Mündung des anderen darüber gestoßen. Das Verbinden geht schnell und sicher von statten, selbst wenn die Röhren, wie dieß häufig der Fall ist, nicht ganz rund sind. Die Veränderung in der Ausdehnung des Metalls bringt keinen Nachtheil und eine günstige zehnjährige Erfahrung bei einer Röhrenleitung mit 20 Fuß Wasserdruk spricht sehr für diese Methode.

(Franks. Gewerbfreund.)

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