Titel: Ueber die Schönung des Weins mit Hausenblase und Ossa-Sepiae
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1843, Band 89, Nr. LXXX./Miszelle 9 (S. 319–320)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj089/mi089080_9
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Ueber die Schönung des Weins mit Hausenblase und Ossa-Sepiae

In einer der Sizungen des Gewerbvereins zu Mainz hat Hr. Sichel folgendes Verfahren zu Schönung des Weins, das sich wegen der Trefflichkeit seiner Wirkung vortheilhaft auszeichnen soll, mitgetheilt: auf 1 Stük Wein (600 hess. oder 670 Frankfurter alte Maaß) nehme man 2½ Loth Hausenblase und arbeite unter dieselbe durch tüchtiges Peitschen 3 Pfund fein gestoßene Ossa-Sepiae, schütte dann beides in das zu schönende Faß und schwenke dieses in Zwischenräumen von 3–4 Stunden mehreremal nach der einen und der anderen Seite. Der Wein wird nach Hrn. Sichel's Aussage innerhalb 3 Tagen vollkommen hell, während dieß bei Anwendung von Hausenblase ohne Ossa-sepiae erst nach 8–10 Tagen der Fall ist. (Verhandl. des Gewerbv. f. d. Großherzogthum Hessen 1842, S. 105.)

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