Titel: Bestandtheile der Terra di Siena und der Umbra.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1843, Band 89, Nr. XCIX./Miszelle 3 (S. 397)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj089/mi089099_3

Bestandtheile der Terra di Siena und der Umbra.

A. Maus analysirte diese Mineralfarben und fand dieselben bestehend aus:

Textabbildung Bd. 089, S. 397

In der Terra di Siena wurde auch eine Spur Thonerde, in einer Sorte ferner eine kleine Spur Kobalt gefunden. — In der Umbra fand sich auch etwas kohlensaurer und schwefelsaurer Kalk, welche aber wahrscheinlich nur vom Wasser herrühren, welches zum Bilden der Kugeln diente, und eine Spur Arsenik. Die Kieselerde scheint darin nur von beigemengtem Sand herzurühren. Die Umbra ist demnach ein manganhaltiges Eisensesquioryd-Hydrat. — Die preuß. Regierung schloß die Terra di Siena wegen ihres nicht unbedeutenden Arsenikgehalts, auf Hrn. M.'s Veranlassung, aus dem Verzeichniß der unschädlichen Farben aus; von der in der Umbra enthaltenen bloßen Spur dieses Giftes hingegen ist um so weniger etwas zu fürchten da der Arsenik in Verbindung mit dem Eisenoxyd ist. (Archiv der Pharmacie, Mai 1843.)

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