Titel: Beize für Fußböden.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1844, Band 91, Nr. XXII./Miszelle 9 (S. 86)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj091/mi091022_10

Beize für Fußböden.

Man kocht ein ½ Pfd. Gelbholz und ¼ Pfd. Fernambukholz mit 12 Maaß Seifensiederlauge und ¼ Pfd. Potasche aus, bis 7–8 Maaß Flüssigkeit übrig sind; in der abgegossenen Lösung läßt man 2 Loth Orlean und 1½ Pfd. Wachs mit Hülfe der Wärme zergehen und rührt bis zum Erkalten um. Man erhält 9–10 Flaschen braunrothe Beize, welche hinreicht, ein großes Zimmer ein Jahr lang zu versorgen. Der Fußboden wird täglich mit dem Borstwisch gekehrt, wöchentlich einmal mit dem halbfeuchten Lappen ausgewischt, dann theilweise, wo viel gegangen wird, mit Beize bestrichen und mit einer scharfen Bürste durchgebürstet. Alle 4–6 Wochen wird der ganze Fußboden mit Hülfe des Pinsels einmal mit Beize bestrichen und sofort gebürstet. (Archiv der Pharmacie, Bd. XXXVI, S. 160.)

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