Titel: Dr. Draper's Methode Daguerreotypbilder auf galvanoplastischem Wege zu vervielfältigen.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1844, Band 91, Nr. XLI./Miszelle 4 (S. 167)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj091/mi091041_4

Dr. Draper's Methode Daguerreotypbilder auf galvanoplastischem Wege zu vervielfältigen.

Das zu vervielfältigende Daguerreotypbild wird nach Fizeau's Methode (vergl. polytechn. Journal Bd. LXXVII S. 319 und Bd. LXXVIII S. 61) vergoldet, so daß es mit einem weder zu diken noch zu dünnen Goldhäutchen überzogen ist; die geeignete Dike des Häutchens lernt man durch Uebung bald kennen. Man läßt dann die Platte 1–2 Tage an der Luft liegen, überzieht hierauf die Rükseite und Kanten derselben mit Firniß und schlägt nun nach dem gewöhnlichen galvanoplastischen Verfahren während 12–20 Stunden Kupfer auf sie nieder. Wenn die Platte gehörig vergoldet und der Proceß sorgfältig geleitet wurde, so löst sich die kupferne Copie leicht von dem Daguerreotypbilde ab. Lezteres ist ganz unbeschädigt, die Copie ist vollkommen genau, zeigt die Lichter und Schatten des Daguerreotyps und hat vor demselben sogar den Vorzug, daß darauf die rechte Seite der daguerreotypirten Gegenstände ebenfalls rechts und die linke Seite links erscheint, was bei Daguerreotypbildern nicht der Fall ist. Natürlich kann die in Kupfer erhaltene Copie des Lichtbildes durch den galvanischen Proceß beliebig weiter vervielfältigt werden. (Philosophical-Magazine, Sept. 1843, S. 175.)

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