Titel: Mineralisirte Dachschindeln.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1844, Band 92, Nr. XXII./Miszelle 5 (S. 78)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj092/mi092022_5

Mineralisirte Dachschindeln.

Dr. Buchner jun. bemerkt in einer Uebersicht der bisher zur Conservation des Holzes angewendeten Methoden (bayerisches Kunst- und Gewerbeblatt 1844 S. 30), daß sein Vater und der Baron v. Eichthal vor 15 Jahren bereits dadurch Dachschindeln mineralisirt haben, daß sie dieselben erst dampften, dann trokneten, hierauf erst in einer verdünnten Eisenvitriollösung und dann in Wasserglas beizten. Dadurch entstand im Gewebe des Holzes ein Absaz von kieselsaurem Eisen. Die so zubereiteten Schindeln waren durchaus nicht zum dauernden Brennen zu bringen. An einem 1828 damit gedekten Dache fanden sie sich 1838 noch völlig unverändert.

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