Titel: Metalllegirung zu den Zapfenlagern der Locomotiven.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1844, Band 92, Nr. LXXX./Miszelle 2 (S. 313–314)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj092/mi092080_2

Metalllegirung zu den Zapfenlagern der Locomotiven.

Im polyt. Journal Bd. LXXXIV S. 160 wurde eine Metalllegirung angegeben, deren sich der Ingenieur Stephenson mit Vortheil zu Zapfenlagern bedient; sie besteht aus:

79 Kupfer

8 Zinn

8 Blei

5 Zink.

|314|

Ein Versuch, diese Legirung in der Art herzustellen, daß man erst das Kupfer niederschmolz und dann die andern drei leichtflüssigeren Bestandtheile einzeln nach der Reihenfolge ihres Schmelzpunkts zusezte, mißglükte, indem namentlich das Blei keine Verbindung mit den übrigen Theilen einging, sondern nach dem Erkalten des Gußstüks an dem untern Ende desselben abgesondert gefunden wurde. Ein anderer Versuch dagegen, wo man zunächst eine Legirung aus den drei leichtflüssigen Metallen (Zinn, Blei und Zink) nach dem angegebenen Verhältnisse bildete, und diese in der verlangten Quantität (21 Procent) dem flüssigen Kupfer zusezte, lieferte ein sehr dichtes Metall von gleichförmiger Mengung und feinkörnigem derbem Bruch, was dem Zwek (zu Zapfenlagern) wohl entsprechen dürfte. C. H. (Berliner Gew.- u. Ind.-Blatt 11. Bd. Nr. 4.)

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