Titel: Aufbewahrung des Mutterkorns.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1844, Band 94, Nr. LI./Miszelle 13 (S. 247)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj094/mi094051_13

Aufbewahrung des Mutterkorns.

Wenn man das Mutterkorn in frischem und vollkommen reifem Zustand selbst sammelt, so ist zu dessen Aufbewahrung statt 1) der von Wislin vorgeschlagenen Appert'schen Methode und 2) statt dessen Ueberziehung mit Gummi und Austroknung nach Martin, und endlich 3) statt seiner Vermengung mit gepulvertem Zuker, nach Apoth. Mahier (Journal de Chimie médicale, Okt. 1844, S. 596) vorzuziehen, es im Trokenapparat schnell zu troknen, zu gleicher Zeit mit den Gefäßen von schwarzem oder blauem Glas, welche es nachher aufnehmen sollen und die dann gut verstopft und am Halse verpicht werden. – Soll es gepulvert aufbewahrt werden, so muß das vollkommen trokene Pulver in ähnliche, ganz trokene und damit vollzufüllende Flaschen von 1/2 Unze Rauminhalt kommen, die ebenfalls verpicht und an einen dunkeln und troknen Ort gestellt werden. – Dieses Mittel ist unstreitig besser als Zuker und Gummi, welche hygrometrischer sind als das Mutterkorn selbst und dessen Verderben eher beschleunigen. M.

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