Titel: Mittel, die Mauern vor Feuchtigkeit zu schüzen.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1844, Band 94, Nr. CIV./Miszelle 3 (S. 442–443)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj094/mi094104_3

Mittel, die Mauern vor Feuchtigkeit zu schüzen.

Hr. Silvester macht zu diesem Behuf die Baksteine undurchdringlich für das Wasser, indem er sie mit einer Auflösung folgender Ingredienzien überzieht. Man löst 19 Loth Seife in 8 Pfund Wasser auf und überzieht damit die Baksteine mittelst eines breiten, flachen Pinsels unter Verhütung von Schaum; läßt 24 Stunden lang troknen, bereitet sodann eine Lösung von 12 Loth Alaun in 32 Pfd. Wasser und trägt diese ebenfalls auf die Baksteine auf. Es muß dieß bei troknem, warmem Wetter geschehen. – Mit diesem Verfahren wurden folgende Resultate erhalten: einen Monat, nachdem der Versuch mit einem troz der |443| Anwendung guter Baksteine, in Folge der Feuchtigkeit unbewohnbar gewordenen Hause angestellt worden war, kamen Windstöße aus Südwesten die von einem 48 Stunden lang fortwährenden Regen begleitet waren; in gewöhnliche Mauern wäre er eingedrungen, aber die Bekleidung mit präparirten Ziegelsteinen leistete den vollkommensten Widerstand. Seitdem schlug schon mehrmals Plazregen gegen die so geschüzten Mauern, es zeigte sich aber nicht die geringste Spur Feuchtigkeit. (Moniteur industriel, 1844, Nr. 851.)

Suche im Journal   → Hilfe
Alternative Artikelansichten
  • XML
  • Textversion
    Dieser XML-Auszug (TEI P5) stellt die Grundlage für diesen Artikel.
  • BibTeX
Feedback

Art des Feedbacks:
Ihre E-Mail-Adresse:
Anmerkungen: