Titel: Schmidt u. Martin, über die Construction eines Zündhütchen-Dischings von sechsfacher Füllung.
Autor: Schmidt, Eduard Oscar
Fundstelle: 1845, Band 95, Nr. LXXXV. (S. 337–343)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj095/ar095085

LXXXV. Ueber die Construction und Anfertigung eines Dischings, welches mit sechs- und zehnfach gefüllten Zündhütchen geladen werden kann; von E. O. Schmidt und C. Martin, Büchsenmacher.

Mit Abbildungen auf Tab. V.

Fig. 30 ist das Schloß mit allen seinen Theilen, Fig. 31 die rechte Seitenplatte, Fig. 32 die linke Seitenplatte, Fig. 33 der Hahn nebst Nuß, Fig. 34 die Stange, Fig. 35 die Schlagfeder, Fig. 36 die Stangenfeder, Fig. 37 die Kette, Fig. 38 die Patentschraube, Fig. 39 die Schraube, welche zum Aufsezen des Kupferhütchens und dem Verschließen der Patentschraube von der linken Seite dient, Fig. 40 der Stift, durch welchen das Zündhütchen entzündet wird, Fig. 41 die Mutter für diesen Stift, Fig. 42 die Studel und Fig. 43 ist der zu diesem Disching gehörige Schaft.

Beim Bau dieses Dischings ist es nöthig, daß vorerst die in Fig. 38 gezeigte Patentschraube in Arbeit genommen wird. Die Patentschraube wird von einem Eisenstab geschmiedet, dessen Stärke 1 1/2 Zoll beträgt. Der runde Ansaz a desselben muß so geschmiedet seyn, daß er nach allen Seiten hin sich in der Mitte des vierekigen Eisenstabs befindet. In einer Länge von 1 1/4 Zoll von c bis b gerechnet, läßt man das Eisen stehen und haut dann bei b bis zur liefe von 2/3 der Stärke des Eisenstabes mit einem Schrotbeil in diesem ein, läßt dann von diesem Einschnitt an gerechnet noch einen guten Zoll Eisen stehen, und haut hierauf die Patentschraube vom Eisen ab. Dieser nach Hinten abgesezte Theil wird nun in Form einer breiten Scheibe ausgestrekt und zwar muß die Breite der Scheibe der Breite des Viereks der Patentschraube gleich seyn. Von d bis e wird die Scheibe jedoch etwas schmäler und spiziger ausgeschmiedet. Die Scheibe muß deßhalb so breit ausgeschmiedet werden, weil sie als Dekplatte des Schlosses dient.

Zu dieser Patentschraube gehört ein achtekiges Rohr von 28 bis 32 Zoll Länge und dessen Stärke nicht bedeutend ist. Das Kaliber dieses Laufes ist ein solches, um mittelst Pfosten schießen zu können; der Lauf selbst ist nicht gezogen, weßhalb auch mit Schroten geschossen werden kann. Am hintern Theil ist der Lauf nach Innen stark aufgebohrt und so lang, als wie der Ansaz a der Patentschraube Fig. 38 ist, mit Schraubengängen versehen.

|338|

Nachdem an dem Ansaz a der Patentschraube die Schraubengewinde eingeschnitten worden sind, paßt man die Patentschraube auf gewöhnliche Weise in den Lauf ein. Der vierekige Ansaz der Patentschraube wird nach den Kanten des Laufs von Oben nach Unten und von Rechts nach Links in ein richtiges Vierek ausgefeilt, so zwar, daß die oberste Fläche der Patentschraube mit der obersten Fläche des Laufs in eine Richtung zu liegen kommt. Der Schwanz der Patentschraube wird auf der untern Seite, die als Deke für das Schloß dient, in eine gerade Fläche gefeilt, während die obere Seite halb oval ausgefeilt wird. Wie aus der punktirten Linie hervorgeht, wird die Patentschraube von dem äußeren Ende des Ansazes a aus bis zur Mitte des vierekigen Ansazes gerade mit der Seite des Laufes in einer Richtung ausgebohrt. In der Mitte von der Patentschraube wird bei f ein kleines rundes Loch von der linken nach der rechten Seite gerade durchgebohrt. Von der linken Seite aus wird das Loch bis zur Mitte der Patentschraube in dem Umfang von nicht ganz einem halben Zoll ausgebohrt und mit starken und tiefen Schraubengängen versehen. Von der rechten Seite wird die andere Hälfte des Loches mit Hülfe eines Fressers im Umfang von nicht ganz 1/4 Zoll bis zur Tiefe von 1/8 Zoll ausgefreßt.

Nach dem Ausarbeiten der Patentschraube schneidet man die Schraube Fig. 39, die an ihrem obern Ende einen Griff wie ein gewöhnlicher kleiner Schlüssel hat. Das an dieser Schraube befindliche Schraubengewinde muß in die Schraubengänge, welche sich auf der linken Seite des Loches f von der Patentschraube Fig. 38 befinden, so eingreifen, daß durch sie das Loch luftdicht verschlossen wird. An diesem Schraubengewinde ist noch vorn ein Dreiek g angefeilt, dessen obere Fläche gerade und in scharfe Winkel abgefeilt ist. Der in Fig. 40 abgebildete Zündstift wird mit seinem schwachen vordern Ende in die Patentschraube von der linken Seite aus durch das enge Loch gestekt. Dieser Zündstift hat vorn bei k Gewinde, wodurch es möglich wird, denselben mittelst der Schraubenmutter Fig. 41 in dem Loch der Patentschraube zu halten. Der Zündstift ist von Stahl und sein Kopf k verschließt nach dem Einpassen des Zündstifts in das kleinere Loch dieses nach Innen.

Die Schraubenmutter Fig. 41, welche auf das vordere Ende des Zündstifts von der rechten Seite aufgeschraubt wird, füllt gerade den eingefreßten Raum des Loches, der sich auf der rechten Seite befindet, aus. Der Zündstift mitsammt der Schraubenmutter muß so lang seyn, daß er, wenn die linke zum Aufsezen des Zündhütchens dienende Schraube Fig. 39 gegen den Kopf k des Zündstifts Fig. 40 |339| stößt, noch um 1/8 Zoll an der rechten Seite der Patentschraube heraustreten kann.

Hierauf geht man zum Bau des Schlosses über. Die untere Platte, die sich in Fig. 30 abgebildet befindet, wo auf dieselbe alle zum Schloß gehörigen Theile aufgesezt sind, hat eine Stärke von 1/8 Zoll und bildet ein längliches Vierek, dessen Länge 3 Zoll ist und dessen Breite der der Patentschraube gleicht. Vorerst bohrt man in hie Platte das Loch a ein, was zur Aufnahme des Hahns dient und dann bohrt man das für die Stange dienende Loch b. Hierauf wird das Loch c gebohrt, welches zur Aufnahme der Schlagfeder bestimmt ist und man läßt dann das Stangenfederloch d und das vierekige Loch e folgen, durch welches die Stange geht.

Sodann wird die rechte Seitenplatte angefertigt, die aus Eisenblech, dessen Stärke nicht ganz 1/8 Zoll beträgt, besteht, und welche in die in der Zeichnung bei Fig. 31 gezeigte Façon ausgefeilt wird. Die Länge der rechten Seitenplatte ist bis zur punktirten Linie der ganzen Länge der Platte Fig. 30 gleich und der hintere halbrund abgefeilte Theil steht über dem Schloß hinaus und kömmt in den Schaft zu liegen. In diesem Theil f befindet sich ein Loch, das mit Schraubengängen ausgestattet ist und in das die große Schloßschraube eingreift. In dem vierekigen Loch g geht der Hahn und in dem an der Seite des vierekigen Loches befindlichen runden Loche geht eine zweite Schloßschraube.

In Fig. 32 befindet sich die Seitenplatte abgebildet, welche zur Dekung des Schlosses von der linken Seite dient. Die beiden an den vordern Enden der beiden Seitenplatten befindlichen Ansäze sind in die Rükseite der Patenschraube eingehauen.

Nach diesem wird die Studel nach der in Fig. 42 gezeigten Façon angefertigt. Am vordern breiten Theil ist diese Studel, wie es die punktirte Linie anzeigt, im Winkel gebogen und wird auf die Schloßplatte mit zwei Schrauben bei h, h aufgeschraubt. Der vordere gekröpfte Theil der Studel muß mit der Seite, welche an die Rükseite der Patentschraube zu liegen kömmt, flach an derselben anliegen und alle drei Platten müssen so mit der Vorderseite der Studel abschneiden, daß die Rükenden der Platten und der Studel nach der der Rükseite der Patentschraube zugekehrten Seite hin in einer Fläche liegen.

Der Hahn wird auf die in der Zeichnung bei Fig. 33 angegebene Form ausgefeilt. Der Kopf dieses Hahns ist nicht ausgebohrt, sondern massiv. Bei k hat der Hahn einen hervorstehenden runden Theil, der in seiner Mitte mit Hülfe eines schwachen Kreuzmeißels durchhauen ist, wodurch es möglich wird, die Kette mit dem Hahn |340| zu verbinden. In der Mitte vom untern runden Theil des Hahns bohrt man ein ziemlich starkes, rundes und plattes Loch ein, in welchem die Hahnschraube geht.

Die in Fig. 34 gezeigte Stange wird nach der in der Zeichnung angegebenen Form ausgefeilt und ist nicht wie die Stange eines Percussionsschlosses mit einem Arm versehen, welcher nach dem Abzug hinüber geht, sondern diese Stange ist nach Unten zu schräg abgefeilt. Am vordern Ende des Schnabels mitten in der Stange sizt bei l, Fig. 34, ein rundes Zäpfchen, welches dazu dient, daß in Folge des Ganges des Kegels an die Stange das spize Ende des Schnabels von der Stange nicht durchgerieben wird. Hierauf wird die Stange zwischen die Studel und das Schloßblech geschraubt und zwar so, wie dieses in Fig. 30 sichtbar ist.

Sobald die Stangenfeder aus Stahl in der in Fig. 36 gezeigten Façon angefertigt worden ist, so schraubt man sie bei d, Fig. 30, auf die Schloßplatte.

Von der Construction der Schlagfeder Fig. 35 unterlassen wir etwas zu erwähnen, da diese eben so wie die Schlagfeder eines Percussionsschlosses angefertigt wird. Der mit einem Loch versehene Ansaz m dieser Schlagfeder dient dazu, dieselbe bei c, Fig. 30, auf die Schloßplatte zu schrauben.

Nach dem Aufschrauben der Schlagfeder wird die Kette Fig. 37 in den Hahn eingepaßt und mit demselben durch eine Schraube verbunden.

Sind jezt alle Theile des Schlosses zusammengesezt, so zeichnet man sich an der Rükseite des Hahns die Ruhen an, feilt sie dann gehörig ein und regulirt den Gang des Schlosses. Bei n, Fig. 33, bohrt man durch den Hahn ein ganz kleines Loch, worauf man in der Mitte von der Stärke des Hahns an der Stelle, wo die Ruhen sind, ein ein Dreiek bildendes Loch m mittelst eines schwachen Kreuzmeißels bis unter das kleine Loch n des Hahns Fig. 33 einhaut. In dieses eingehauene Loch wird der Kegel Fig. 43 eingepaßt und in dessen kleines Loch geht ein Stiftchen, welches zur beweglichen Befestigung des Kegels in den Hahn dient.

Der Schwanz der Patentschraube Fig. 38 wird in einer etwas gebogenen Form als Deke über das Schloß gepaßt, worauf der Arbeiter zum Einschäften des Dischings übergeht.

Sobald der Schaft aus dem Groben in die in Fig. 44 gezeigte Façon abgerichtet ist, wird bei a das Schloß mit der Patentschraube aufgeschäftet; der Lauf geht über den Schaft hinaus und hat unmittelbar auf seiner Rükseite Röhrchen, in welche ein schwacher aus Stahl angefertigter Ladestok, der einen Knopf aus Messing besizt, |341| eingeschoben wird. Bei b geht durch den Schaft hindurch von Unten eine Schraube in die Patentschraube, um die leztere mit dem Schaft zu verbinden. Von beiden Seiten ist der Schaft bei c, Fig. 44, in eine solche Form ausgestochen, als wie die Ansäze der rechten und linken Seitenplatte vom Schloß haben, da diese Ansäze an dieser Stelle im Schaft eingeschäftet werden müssen. Von der linken nach der rechten Seitenplatte zu geht durch den Schaft die Schloßschraube, welche zur Verbindung der beiden Platten mit dem Schaft dient. Zur Befestigung des Schwanzes der Patentschraube geht bei s, Fig. 38, eine Schraube durch den Schaft in das Abzugblech oder in den Stechschloßkasten hinunter, je nachdem man das Disching mit einem Abzug oder mit einem Stechschloß versieht, was von der Willkür des Arbeiters abhängt.

Nachdem nun noch die zum Disching gehörigen gewöhnlichen Theile eingeschäftet worden sind, so kann das Disching der Probe unterworfen werden. Um schießen zu können, schiebt man vorerst in den Lauf bis zu dem runden Loch der Patentschraube hinunter eine Kugel oder die Schroten ein, worauf die Schraube Fig. 39 ausgeschraubt und in die dadurch frei gewordene Höhlung der Patentschraube das sechs- oder zehnfach gefüllte Kupferhütchen eingeschoben wird, wobei der Arbeiter die Höhlung des Zündhütchens nach sich bringt. Alsdann wird die Schraube Fig. 39 wieder eingeschraubt, jedoch muß, ehe dieses geschieht, der Hahn in die mittlere Ruhe gezogen worden seyn. Sobald die Schraube Fig. 39 gänzlich eingeschraubt ist, drükt deren stumpfe Spize g das Zündhütchen an den Kopf k des Zündstifts Fig. 40, in Folge dessen der Zündstift etwas auf der rechten Seite des Laufs heraustritt. Nach diesem zieht man den Hahn vollends in die hintere Ruhe, und sobald man nun abdrükt, so schlägt der massive Hahnkopf auf den herausgetretenen Theil des Stifts, in Folge dessen das Zündhütchen von dem Stift zerstoßen wird und sich entladet.

Ueber die Construction und Anfertigung eines Zündhütchen-Dischings mit zehnfacher Füllung.

Fig. 45 zeigt das eingeschäftete Disching von der Schloßseite, Fig. 46 das Stechschloß mit Bügel, Fig. 47 die Kappe, Fig. 48 das Schloß, Fig. 49 die Patentschraube von oben gesehen, Fig. 50 die Seitenansicht der Patentschraube, Fig. 51 die Schraube zum Verschließen der Patentschraube, Fig. 52 die Mutter des Zündstifts, Fig. 53 den Zündstift, Fig. 54 die Patentschraube nebst den dazu gehörigen Theilen.

Die Patentschraube wird nach der in Fig. 49 und 50 gezeigten Form auf bekannte Weise geschmiedet, jedoch läßt man auf der rechten |342| Seite derselben zweimal so viel und darüber Eisen stehen, als wie es bei Patentschrauben für Dischings oder gewöhnliche Büchsen der Fall ist. Auf der rechten Seite wird von oben in die Patentschraube an der Stelle, wo andere Patentschrauben den Cylinder haben, ein Loch im Umfang von 1/2 Zoll eingebohrt und zwar geht dieses Loch bis etwas über die Mitte von der Patentschraube. Nach diesem wird das Loch bei a, Fig. 50, in eine Schräge gefeilt und dann mit groben jedoch scharfen Schraubengängen versehen. Hierauf bohrt man durch den mit Gewinden versehenen runden Ansaz der Patentschraube hindurch, das in der Zeichnung bei b, Fig. 50, punktirt angegebene Loch. Der Durchmesser dieses Lochs beträgt ungefähr 1/8 Zoll. Der am Lauf der rechten Seite der Patentschraube stehende Eisenansaz wird in die in der Zeichnung bei Fig. 50 gezeigte Form ausgefeilt.

Wenn dieses geschehen ist, so fertigt man die Schraube Fig. 51 an. Das am untern Theil dieser Schraube befindliche Schraubengewinde c muß in die Schraubengänge des Lochs passen, welches sich im Ansaz der Patentschraube befindet. Der obere Theil dieser Schraube bildet eine runde Platte d, die die obere Oeffnung des Lochs genau verschließt und bei e mit einem runden Knöpfchen versehen ist, das zum Anfassen dient, um die Schrauben aus- und einschrauben zu können. Mitten durch die Schraube hindurch geht ein Loch, das in der Zeichnung punktirt angegeben ist.

In dieses Loch wird der aus Stahl angefertigte Zündstift Fig. 53 eingesezt und zwar stekt man durch die Schraube den Theil f des Zündstifts von unten durch. Der Theil f des Zündstifts ist etwas länger, als wie die Länge des Lochs beträgt und an seinem obern Theil mit Schraubengängen versehen, um die Schraubenmutter Fig. 52 aufschrauben zu können. Diese Schraubenmutter muß mit der Oberfläche der Platte von der Schraube Fig. 51 in einer Fläche liegen, weßhalb die Platte an der Stelle, wo die Schraubenmutter zu liegen kömmt, etwas ausgefreßt ist. Der Zündstift Fig. 53 hat bei g einen runden Ansaz, welcher vor die untere Oeffnung des Lochs der Schraube tritt. Am untern Ende des Zündstifts befindet sich ein dreiekig gefeilter Ansaz h, der beim Abschießen des Zündhütchens detonirt.

Das Stechschloß wird nach der in Fig. 46 gezeigten Form zusammengebaut, was auf bekannte Weise geschieht.

Nach dem Anfertigen des Stechschlosses fertigt man ein gewöhnliches Percussionsschloß an, jedoch darf der Hahn desselben nicht an seinem Kopf ausgefreßt, sondern muß massiv seyn. Die zu diesem Schloß gehörige Schlagfeder muß viel Federkraft besizen.

|343|

Man schäftet das Gewehr auf bekannte Weise nach der in Fig. 45 gezeigten Form ein.

Sobald der Gang beider Schlösser regulirt ist und alle anderen zum Gewehr gehörigen Theile bis zum Abschmirgeln ausgefeilt sind, kann man mit dem Gewehr Versuche anstellen.

Der Lauf hat ein solches Kaliber, um aus demselben eine Kugel zu schießen, die etwas stärker als eine Pfoste ist und derselbe hat 4–5 Züge.

Um zu laden, schiebt man vorerst die in ein Barchentpflaster eingewikelte Kugel in den Lauf bis zur Patentschraube hinunter, worauf der Hahn zurükgezogen und die Schraube Fig. 51 sammt dem in derselben befindlichen Zündstift ausgeschraubt wird. In die dadurch frei gewordene Oeffnung des Lochs legt man das zehnfach gefüllte Zündhütchen mit der Höhlung nach oben ein und schraubt die Schraube Fig. 51 wieder ein, und zwar so viel, bis daß der obere Theil des Zündstifts etwas über die Oberfläche der Platte von der Schraube hervortritt. Ist dieses der Fall, so sizt das Dreiek h des Zündstifts auf dem Hütchen auf und dann darf die Schraube nicht tiefer eingeschraubt werden, weil sonst das Gewehr losgeht. Schlägt nun der massive Kopf des Hahns auf den hervorstehenden Theil des Zündstifts auf, so zerschlägt das Dreiek h desselben das Zündhütchen, welches sich nun detonirt.

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