Titel: Anwendung der Blätter der gemeinen Wegwarte zur Indiggewinnung.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1845, Band 97, Nr. XXXIX./Miszelle 5 (S. 158)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj097/mi097039_5

Anwendung der Blätter der gemeinen Wegwarte zur Indiggewinnung.

David Metcalf, Färber zu Leeds, ließ sich am 21. Novbr. v. J. in England die Anwendung der Blätter der gemeinen Wegwarte (Cichorium Intybus) zur Indigbereitung patentiren. Diese Blätter werden zuerst in einer Mühle zerstampft, wie man sie für den Waid anwendet, die zerkleinerte Masse wird dann in Ballen geformt, welche man, wenn sie hinreichend troken sind, in kleine Stüke zerreißt und den Gährungsproceß durchmachen läßt, worauf der Artikel den Färbern abgeliefert werden kann. Bisweilen sind die Blätter der Wegwarte nach dem ersten Zerstampfen schon so troken, daß man sie vor dem Gährungsproceß nicht mehr zu darren braucht. (London Journal of arts, Jun. 1845, S. 324.)

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