Titel: Farnkrautasche zum Waschen.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1845, Band 97, Nr. XXXIX./Miszelle 7 (S. 158–159)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj097/mi097039_7

Farnkrautasche zum Waschen.

Ein schwedisches Journal theilt ein Verfahren mit, welches, wenn es der angerühmten Wirksamkeit entspricht, den Landleuten von großem Nuzen zu werden verspricht. – Man sammelt im Walde eine Quantität Farnkraut, verbrennt es und sammelt die Asche in der Art, daß sie keine fremdartigen Körper, wie z.B. keine Erde, keinen Sand, keinen Kies enthält, und rührt sie dann in Wasser, bis das Ganze die Consistenz eines diken Teiges annimmt, aus welchem man Kugeln von der Größe eines Apfels bildet, die man an der Sonne troknen läßt. Diese |159| Kugeln ersezen die Seife vollständig; sie machen die Wäsche nicht nur rein und weiß, sondern ertheilen ihr auch einen fürs Auge angenehmen blauen Ton und haben außerdem den Vorzug, daß sie der Wäsche keinen so Übeln Geruch mittheilen, wie ihn die mit Seife gewaschene oft besizt, wenn sie nicht mehrmals in Wasser ausgeschwemmt wurde. (Moniteur industriel 1845, No. 936.)

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