Titel: Anwendung des Holzgeistes zur Beleuchtung.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1845, Band 97, Nr. LXXXIV./Miszelle 4 (S. 314)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj097/mi097084_4

Anwendung des Holzgeistes zur Beleuchtung.

Hr. Fabre, Direktor einer Fabrik, worin man Eichenholz in geschlossenen Gefäßen destillirt, war bemüht, die vortheilhaftesten Anwendungen der verschiedenen Products, die man dabei gewinnt, auszumitteln und stellte Versuche über die Benuzung des Holzgeistes zur Beleuchtung an. Diese Flüssigkeit ist in dem Zustande, worin er sie durch eine dritte Destillation erhält, klar, farblos, hat einen starken ätherartigen Geruch und zeigt 85 bis 90 Grade am hunderttheiligen Aräometer bei + 16° R. Temperatur. Vermischt man vier Theile des so rectificirten Holzgeistes mit einem Theil über gebrannten Kalk rectificirten Terpenthinöhls, so erhält man eine Flüssigkeit, welche in einer Weingeistlampe (mit einem ähnlichen Brenner, wie man ihn für die hydrogène liquide genannte Mischung anwendet) mit einem schönen weihen Licht brennt, ohne Ruß zu geben. (Comptes rendus, Jul. 1845, No. 2.)

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