Titel: Neues Verfahren die Erze durch Schlämmen von ihrer Gangart zu trennen.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1845, Band 97, Nr. C./Miszelle 3 (S. 398)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj097/mi097100_3

Neues Verfahren die Erze durch Schlämmen von ihrer Gangart zu trennen.

Das Schlämmen der Erze und überhaupt die Trennung der Substanzen von ungleicher Dichte, wie der natürlichen Metalloxyde und Schwefelmetalle von den Gangarten, ist durch die gewöhnlichen Verfahrungsweisen nur langsam und mit vielen Unkosten zu bewerkstelligen. Vor etwa zwanzig Jahren machte ich ein Verfahren ausfindig, wonach ich einige befriedigende Versuche anstellte und das mir vor den übrigen bei weitem den Vorzug zu verdienen scheint. Es beruht auf den Wirkungen der Centrifugal- (oder Tangential) Kraft, welche den Körpern innewohnt, deren Trägheits-Coefficienten verschieden sind, und die man in demselben Apparat umdrehen läßt. Indem ich mit der rotirenden Bewegung noch mehrere künstliche Vorrichtungen verbinde, wie z.B. fest angebrachte Platten, welche unausgesezt die Vermengung der zu trennenden Körper bewirken, erziele ich in wenigen Augenbliken und mit wenigen Kosten die vollständige Abscheidung. Ehe ich der Industrie mein bisher innerhalb der Gränzen meiner Umgebung und meines Laboratoriums gebliebenes Verfahren übergebe, unterstelle ich den Werth meiner anspruchlosen Erfindung dem Gutachten der Akademie. Sainte-Preuve. (Comptes rendus, Jul. 1845, Nr. 3.)

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