Titel: Verfahren die stählernen Schreibfedern theilweise elastisch und biegsam zu machen.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1845, Band 97, Nr. C./Miszelle 5 (S. 398–399)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj097/mi097100_5
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Verfahren die stählernen Schreibfedern theilweise elastisch und biegsam zu machen.

James Wrigglesworth, Chemiker zu London, ließ sich am 2. Decbr. 1844 ein Verfahren patentiren, um den stählernen Schreibfedern mittelst chemischer Agentien eine beliebige Elasticität und Biegsamkeit zu ertheilen, während sie an den Spizen die gewünschte Dike behalten. Die Federn werden auf gewöhnliche Weise und durchaus von gleicher Dike verfertigt) die Spizen oder überhaupt diejenigen Theile, welche diese Dike beibehalten sollen, taucht man dann in Firniß, geschmolzenen Talg oder überhaupt eine Substanz, welche der Salpetersäure widersteht; hierauf taucht man die Federn bis auf die erforderliche Tiefe und lange genug in Salpetersäure von geeigneter Stärke, welche nöthigen, falls erwärmt wird; zulezt wird der Firniß wieder beseitigt, indem man die Federn in heißes Wasser oder in eine alkalische Lauge taucht. Die so behandelten Stahlfedern werden von dem Patentträger Eureka pens genannt. (London Journal of arts, August 1845, S. 40.)

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