Titel: Ueber Betrug mit Blutegeln.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1845, Band 97, Nr. C./Miszelle 9 (S. 400)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj097/mi097100_9

Ueber Betrug mit Blutegeln.

In einem Schreiben des Hrn. Joseph Martin zu Paris an Hrn. Chevallier verwahrt sich derselbe gegen den Ausspruch dieses leztern in einem Artikel über Betrug mit Blutegeln (polytechn. Journal Bd. XCVII S. 160), in welchem es heißt daß die meisten in Paris und in der Provinz verkauften und von Paris in die Provinz versandten Blutegel mit Blut schon angesogen seyen. Indem hiemit, ohne eine Ausnahm zu machen, auf den Pariser Handel ein größerer Verdacht geworfen wird, werden diejenigen, welche in Straßburg, Lyon, Labadia bei Venedig diesen Betrug treiben, in ihrer Industrie unterstüzt. Hr. Martin kauft und verkauft immer nur reine Blutegel und beruft sich deßhalb auf die „Lancette“ vom 19. April 1845 und die Briefe der HHrn. Montau und Perrine an Hrn. Chevallier selbst. Das Ansaugenlassen der Blutegel geschieht gar nicht in Paris, sondern sie werden schon vollgesaugt dahin gebracht. (Journal de Chimie médicale, Jul. 1845.)

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