Titel: Chabert's Composition zur Verfertigung von Gemälderahmen und für architektonische Zweke.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1845, Band 98, Nr. XLV./Miszelle 6 (S. 159)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj098/mi098045_6

Chabert's Composition zur Verfertigung von Gemälderahmen und für architektonische Zweke.

Die Composition hiezu, welche sich Joseph Chabert von Paris am 10. Okt. 1844 in England patentiren ließ, besteht aus 12 Theilen Leim, vorzugsweise aus Kaninchenfellen bereitet, 1 Th. Gallerte, 4 Th. Bleiglätte, 8 Th. Spanischweiß, 1 Th. Sägespänen und 10 Th. Gyps. Der Leim wird zuerst in einem Gefäß geschmolzen, dann über die in einem andern Gefäß enthaltene Bleiglätte geschüttet und damit vermischt; hierauf sezt man das Spanischweiß und die Sägespäne zu und vermischt wieder gut. Wenn die Composition eine besondere Farbe erhalten soll, sezt man jezt Lampenschwarz oder Oker etc. zu. Endlich vermischt man den Gyps mit den andern Materialien und rührt das Ganze wohl um. Nachdem die Formen hergerichtet und mit Oehl eingerieben sind, gießt man die Composition hinein und legt, nachdem sie mit Flüssigkeit gefüllt sind, die Dekel der Formen auf, damit man gewiß ist, daß alle Theile der Formen mit der Composition gefüllt sind. Nach Verlauf von fünf Minuten kann man den Guß aus den Formen wenden und nach dem Troknen ihm die geeignete Vollendung geben. (Repertory of Patent-Inventions, Septbr. 1845, S. 189.)

Suche im Journal   → Hilfe
Alternative Artikelansichten
  • XML
  • Textversion
    Dieser XML-Auszug (TEI P5) stellt die Grundlage für diesen Artikel.
  • BibTeX
Feedback

Art des Feedbacks:
Ihre E-Mail-Adresse:
Anmerkungen: