Titel: Ueber die Verzierung des Schnitts eingebundener Bücher.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1845, Band 98, Nr. XLV./Miszelle 7 (S. 159)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj098/mi098045_7

Ueber die Verzierung des Schnitts eingebundener Bücher.

Das Sprengen des Schnitts, d. h. das Aufsprizen feiner Farbetropfen mittelst eines Pinsels, ist schon lange bekannt. Eine Abänderung des Verfahrens besteht darin, daß man den Schnitt mit einem beliebig hellfarbigen Grund versieht, oder ihn auch wohl weiß läßt, und ihn dann mit einer Patrone belegt, welche nez- oder gitterartig durchbrochen ist, über welche man dann eine dunklere Farbe streicht oder sprengt. Man erhält auf diese Art lichte Linien nach dem Verlauf der festen Theile der Patrone. Die Patrone wird aus Kartenpappe gemacht und mit Oehlfarbe angestrichen. Unregelmäßige Zeichnungen erhält man nach einem älteren Verfahren, wenn man vor dem Aufsprizen die Schnittfläche in gewisser Form mit Reißkörnern, Fadennudeln u. dergl. belegt. (Mittheilungen des Gewerbevereins für Hannover.)

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