Dieses Projekt wird gefördert von der Deutschen Forschungsgemeinschaft und präsentiert von der Sächsischen Landesbibliothek — Staats- und Universitätsbibliothek Dresden und der Humboldt-Universität zu Berlin.
LXXXI. Der in West-Kent gebräuchliche Blumentopf.Aus dem Mechanics' Magazine, 1846 Nr. 1178.Mit Abbildungen.Der Blumentopf, welchen sich der Gärtner G. Fry im Lee Park, Grafschaft Kent, patentiren ließ, zeichnet sich durch seine Zweckmäßigkeit aus und kam daher in dem wegen seiner Blumenzucht berühmten West-Kent fast allgemein in Gebrauch. Fig. 1 ist eine äußere Ansicht dieses Topfs und Fig. 2 ein senkrechter Durchschnitt desselben.
Im Boden des Topfs ist ein Loch A, jedoch viel größer als gewöhnlich, wie man aus den Abbildungen ersieht. B ist eine Abtropfschale, welche in den Topf hineinpaßt und den Boden desselben vollkommen bedeckt; in dieser Schale ist ein kleines Loch a, welches direct über den Mittelpunkt des großen Loches A kommt; dasselbe ist mit Kieseln, zerbrochenen Ziegeln oder sonstigen Materialien gefüllt, durch welche das Wasser abziehen kann. D ist ein aufrechtstehender Block, welchen Fig. 3 im Aufriß zeigt; er hat denselben Durchmesser wie das Loch A. Stellt man nun den Blumentopf mit seiner Oeffnung A auf das obere Ende des Blocks D und drückt ihn hinab, so wirkt der Block gegen den Boden der Abtropfschale B und treibt die Erde mit der darin eingesetzten Pflanze vollständig aus dem Topf heraus (Fig. 4), ohne daß die Erde oder Pflanze im geringsten benachtheiligt wird.
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