Titel: Stärkehaltiges Hanftuch.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1847, Band 103/Miszelle 5 (S. 235–236)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj103/mi103mi03_5
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Stärkehaltiges Hanftuch.

Nach Malaguti's Versuchen gibt manches Hanftuch, obschon mit arabischem Gummi gesteift, mit Jod eine auf Stärkmehl zeigende Reaction; der Grund davon ist in einem Stärkegehalt des verwebten Materials zu suchen; doch enthält nicht alles im Handel vorkommende rohe Hanfgarn Stärke. Durch Behandlung mit tief unter dem Siedepunkt, oder manchmal auch bis nahe zu demselben erhitzten Wasser wird die Stärke aus dem Hanfgarn ausgezogen. Von Natur stärkehaltiges Hanftuch gibt vom Quadratcentimeter etwa 1 Milligramm Stärke an siedendes Wasser ab; mit Stärkmehl gesteiftes 3¹₂ Milligr. Man unterscheidet den natürlichen Stärkegehalt von dem des mit Stärkmehl gesteiften Hanftuchs durch successive Anwendung von Thierkohle und Jod. Gewöhnliche Thierkohle vermag unter gewissen Umständen 9 Tausendstel ihres Gewichts aufgelöster Stärke zu absorbiren. (Moniteur industriel, 1846 Nr 1069.)

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