Titel: Dowse's Präparirung der Baumwollzeuge um sie anstatt Papier anwenden zu können.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1847, Band 104/Miszelle 10 (S. 79)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj104/mi104mi01_10

Dowse's Präparirung der Baumwollzeuge um sie anstatt Papier anwenden zu können.

Die Baumwollzeuge werden (nach diesem am 11. August 1846 in England patentirten Verfahren) zuerst gesengt, um ihnen den Flaum zu benehmen und dann gebleicht; sollen sie als Surrogate für farbiges Papier dienen, so muß man sie färben. Hierauf sättigt man die Zeuge mit einer Auflösung von 1 Pfd. Harz in 10 1/4 Pfd. Potasche- oder Sodaauflösung (welche 1/4 Pfd. Alkali enthält). Dann taucht man die Zeuge in eine Auflösung von 1 Pfd. Alaun in 10 Pfd. Wasser; hierauf kommen sie in eine Auflösung von Stärke, Mehl oder Gummi, um ihnen die erforderliche Steifheit zu ertheilen und ihre Zwischenräume auszufüllen; ehe man sie von einer Auflösung in die andere bringt, muß man sie jedesmal durch Auspreßwalzen passiren. Die Zeuge werden nun getrocknet und hernach zwischen Walzen oder in Bögen zwischen Platten gepreßt, um ihre Oberflächen zu glätten.

Statt der Harzauflösung kann man auch eine Auflösung von weißer Seife in Alkali anwenden; zum Steifen kann man anstatt der Stärke oder mit ihr auch Leim anwenden.

So präparirte Zeuge können mit gewöhnlicher Dinte beschrieben, bedruckt und zu vielen Zwecken wie Papier angewandt werden. (London Journal of arts, März 1847, S. 114.)

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