Titel: Galloway's Verbesserungen an den Locomotiven.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1847, Band 104/Miszelle 2 (S. 74–75)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj104/mi104mi01_2

Galloway's Verbesserungen an den Locomotiven.

Galloway hat bei seinen Bemühungen die Dampfwagen zu verbessern, einen ähnlichen Weg eingeschlagen wie vor ihm Prosser. Wie dieser schlägt er vor, in der Mitte der Bahn eine Treib- und Leitschiene anzubringen, so daß die Tragräder bloß den Zweck haben die Maschine zu führen. Er bringt an jeder Maschine vier Cylinder longitudinal über der leitenden Achse an, deren Kolben auf gewöhnliche Weise mit Treibkurbeln verbunden sind, die sich rechtwinkelig zu einander an kurzen senkrechten Stangen befinden, wovon eine an jeder Seite des Gestell-Centrums arbeitet. Jede dieser Stangen oder Wellen führt ein Treibrad, welches durch eine Anordnung von Federn gegen die zwei Seiten der Mittelschiene gedrückt wird. Die eigenthümliche Wirkung der Cylinder auf ihre respectiven Treibstangen (die Kurbeln an den zwei besonderen Stangen sind nämlich einander entgegengesetzt) dürfte viel zur Stätigkeit der Maschine beitragen, da das Moment des Kolbens, der Kurbel etc. |75| auf einer Seite, vollkommen balancirt ist durch dasjenige auf der anderen Seite, daher die longitudinale Bewegung, welche bei den gewöhnlichen Locomotiven in der Regel stattfindet, hier wegfällt. Ferner können sich die Lager der Achse nicht leicht abnutzen, weil die directe Wirkung des Stoßes zum Herumdrehen des Rades angewandt wird. Bei der uns vorliegenden Zeichnung sind nur vier Laufräder benutzt, welche an jedem Ende der. Maschine angebracht sind, so daß ihre Anzahl im Ganzen nicht größer ist als bei Locomotiven von gewöhnlicher Construction. (Practical Mechanic and Engineer's Magazine, Febr. 1847, S. 117.)

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