Titel: Chlorzink zum Abformen anatomischer Präparate.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1847, Band 104/Miszelle 4 (S. 158)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj104/mi104mi02_4

Chlorzink zum Abformen anatomischer Präparate.

Wenn man ein anatomisches Präparat, welches in Weingeist conservirt wurde, in Gyps abformt, fällt der Abdruck gewöhnlich nicht rein aus, weil der Gyps, da wo er mit dem Gegenstand in Berührung war, pulverig oder mehlig wird. Hr. Stahl, am naturgeschichtlichen Museum zu Paris angestellt, fand nun, daß in Chlorzink (salzsaurem Zinkoxyd) aufbewahrte Präparate diesen Uebelstand nicht haben und sich daher nicht nur sehr gut eignen, um vertiefte Abdrücke von solchen Körpern, sondern auch um von diesen wieder Relief-Abdrucke zu nehmen, welche Entdeckung allen, die sich mit solchen Präparaten beschäftigen, sehr willkommen seyn muß; denn wenn zwischen beiden Operationen einige Zeit verstreicht, tritt bei der zweiten bekanntlich gern dieser mehlige Zustand ein, welcher nicht nur die ersten Abgüsse, sondern auch die Formen verdirbt. (Moniteur industriel, 1847 Nr. 1120.)

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