Titel: Stärke aus Reis.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1847, Band 104/Miszelle 11 (S. 239)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj104/mi104mi03_11

Stärke aus Reis.

Die Stärke, welche in England nach einem daselbst patentirten Verfahren (polytechn. Journal Bd. LXXX S. 214) durch Maceriren des Reises mit kaustischem Natron gewonnen wird, stellt kleine prismatische Nadeln von ausgezeichneter Weiße dar. Durch das Mikroskop geprüft, erscheint sie nach Lassaigne (Journal de Chimie médicale, 1846 Nr. 4) in regelmäßigen kleinen durchsichtigen Körnchen, mittelst Kalium auf Stickstoff geprüft, fand sich keine Spur davon in ihr. Die stickstoffhaltige Substanz löst sich bei Bereitung dieser Stärke im Natron gänzlich auf: durch Säuren daraus gefällt, erscheint sie in grauen, nicht zusammenhängenden Flocken, welche mehr dem Eiweiß als dem Kleber gleichen. Man könnte sie bei der Fabrication im Großen als Düngerzusatz benutzen.

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