Titel: Alaun als Düngmittel.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1847, Band 104/Miszelle 13 (S. 240)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj104/mi104mi03_13

Alaun als Düngmittel.

Die Erfahrung hat gelehrt, daß durch Begießen des Weinstocks mit gesättigter Alaunlösung der Wachsthum desselben unter gewissen Umständen und bei gehöriger Beschneidung sehr befördert wird. Beim Beginn der guten Jahreszeit gießt man an den Fuß des Stocks einige Liter Alaunwasser, dem man etwas Urin zusetzen kann. Dasselbe Verfahren läßt sich mit Vortheil auch bei Küchengewächsen und vielen Zierpflanzen anwenden, vorzüglich wenn ihre Wurzeln gern von Insecten angefressen werden, welche den herben, zusammenziehenden Geschmack des Alauns durchaus nicht vertragen können. Levkojen, Nelken etc. gedeihen deßhalb nur in alaunhaltigem Erdreich. Der Alaun, ein aus Schwefelsäure, Thonerde und Kali, zuweilen auch Ammoniak bestehendes Salz, wirkt nicht nur auf angegebene Weise als Schutzmittel, sondern auch durch die Zersetzung in seine näheren Bestandtheile, welche im Boden stattfindet. Lebrun. (Moniteur industriel, 1847 Nr. 1107.)

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