Titel: Kupferdrahtdichtungen.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1847, Band 104/Miszelle 3 (S. 313)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj104/mi104mi04_3

Kupferdrahtdichtungen.

Mechaniker kommen zuweilen in die Verlegenheit, bei Verkuppelung von Röhren, bei Aufsetzung von Deckeln auf hohle Cylinder und Retorten einen gas-, luft-, dampf- oder wasserdichten Verschluß bewerkstelligen zu müssen, ohne doch zu Kitten, Verbleiung und dergleichen greifen zu können. Um in jenen Fällen eine gute Wirkung zu erzielen, hat man nur die Fläche der zusammenstoßenden Röhrenenden genau abzudrehen, zwischen die beiden Flächen einige Windungen starken Kupferdrahts zu legen und dann auf gewöhnliche Weise zu verschrauben. Mit dem Ausdruck „Windungen“ verstehen wir, daß der Kupferdraht einigemale rund herum auf die abgedrehten Flächen gelegt wurde. Henschel in Kassel benutzt diese Dichtung bei seinen schrägliegenden Röhrenkesseln, die unter hochdrückender Dampfspannung arbeiten. Praktiker, welche dieses System der Dichtung anwenden, loben es sehr. (Deutsche Gewerbezeit, und sächsisches Gewerbebl.)

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