Titel: Verfahren das Eisenblech gegen Oxydation zu schützen.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1847, Band 104/Miszelle 4 (S. 313–314)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj104/mi104mi04_4
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Verfahren das Eisenblech gegen Oxydation zu schützen.

Es ist gar nicht leicht, Metalle welche der feuchten Atmosphäre oder der Einwirkung des Wassers ausgesetzt sind, vollkommen gegen Oxydation zu verwahren. Auf folgende einfache Weise gelang es mir die Metalle höchst wirksam gegen den verderblichen Einfluß der Oxydation zu schützen. Ich tauche den Artikel zuerst in eine schwache Säure, nämlich eine Mischung aus 2 Th. Schwefelsäure, 1 Th Salpetersäure und 9 Th. Wasser; nach dem Eintauchen in dieselbe wird der metallene Artikel in reinem Wasser abgewaschen, aber durchaus nicht gerieben, abgewischt oder mit den Fingern berührt. Man läßt ihn dann abtropfen und sobald er trocken erscheint, streicht man ihn mit Copal- oder Lackfirniß an; der Firniß hängt sich fest an die gesäuerte Oberfläche des Metalls an und schuppt sich niemals ab. Copalfirniß, mit etwas Bleiglätte versetzt, scheint zu diesem Zweck am geeignetsten zu seyn. Ich habe so behandeltes Eisenblech mehrere Monate lang der ununterbrochenen Einwirkung des Seewassers ausgesetzt, ohne daß es im geringsten beschädigt wurde. (Practical Mechanics' Magazine, März 1847 S. 134.)

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