Titel: Feuerfester Thon zu Tiegeln u.s.w.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1847, Band 104/Miszelle 11 (S. 398)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj104/mi104mi05_11

Feuerfester Thon zu Tiegeln u.s.w.

Gaffard hat im l'Institut, Nr. 594 S. 175 angegeben, daß man da, wo die Natur keinen feuerfesten Thon in der Nähe liefert, einen solchen hervorbringen kann. Der Mangel an Feuerfestigkeit rührt von der Gegenwart von Metalloxyden her, welche ihn verglasen. Diese Oxyde, Kalkerde, Magnesia, Eisenoxyd, Kali, können durch Behandlung des Thons mit roher Salzsäure entfernt werden, indem man ihn damit zu einem Teig anrührt, und diesen, nachdem die Säure Zeit gehabt hat darauf einzuwirken, bis zum Sieden erhitzt, worauf man ihn nach kurzem Kochen abtropfen läßt. Dann wird der Thon mit Wasser ausgewaschen und getrocknet. Mit einem solchen Thon hat Gaffard Tiegel verfertigt, in welchen Stabeisen geschmolzen werden konnte, ohne daß sie erweichten. (Polytechn. Notizblatt, 1847 Nr. 5.)

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