Titel: Erkennung der Verfälschung des Jalappenharzes mit Guajakharz durch Chlornatron.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1847, Band 104/Miszelle 12 (S. 398–399)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj104/mi104mi05_12
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Erkennung der Verfälschung des Jalappenharzes mit Guajakharz durch Chlornatron.

Bekanntlich ertheilt das Chlor dem Guajakharz eine blaue Farbe, nach Hrn. de Smedt (Apotheker zu Borgerhout in Belgien) besitzen Chlornatron und Chlorkalk dieselbe Eigenschaft, so daß man die geringsten Spuren von Guajakharz im Jalappenharz durch sie entdecken kann. 15 Centigr. des letztern mit 1 Centigr. Guajak vermengt und in Weingeist von 40 Proc. aufgelöst, geben mit einem einzigen Tropfen unterchlorigsauren Natrons einen grünen Streifen, welcher niedersinkt und sich im Glase in einer von der überstehenden Flüssigkeit, die ihre Farbe beibehält, sich wohl unterscheidenden grünen Schicht absetzt. Die Empfindlichkeit des Reagens beträgt 1/320. Hr. Boudet überzeugte sich, daß das Chlornatron das Guajakharz im Scammonium eben so gut anzeigt wie im Jalappenharz. (Journal de Chimie médicale, Febr. 1847.)

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