Titel: Muntz's Metallcomposition zum Beschlagen des Bodens der Schiffe.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1847, Band 104/Miszelle 4 (S. 465)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj104/mi104mi06_4

Muntz's Metallcomposition zum Beschlagen des Bodens der Schiffe.

G. F. Muntz zu Ley Hall bei Birmingham nahm schon im J. 1832 in England ein Patent auf ein solches Metall, welches aus 60 Theilen Kupfer und 40 Theilen Zink besteht; die Erfahrung lehrte, daß dieses Verhältniß von Kupfer nicht weiter vermindert werden kann, ohne daß die Legirung Schaden leidet, weil das Zink dann für sich allein angegriffen wird.

Die Legirung, welche sich der Erfinder am 15. Oct. 1846 patentiren ließ, besteht im Zusatz eines dritten Metalls zum Kupfer und Zink, so daß die Mischung weniger Kupfer enthält als oben angegeben ist und doch durch die Einwirkung des Seewassers stark genug oxydirt wird, damit der Schiffsboden (von Seethieren etc.) rein bleiben kann; auch findet bei der neuen Legirung keine besondere Einwirkung auf das Zink statt. Sie besteht aus 56 Theilen Kupfer, 40 3/4 Zink und 3 1/4 Blei; bei ihrer Bereitung muß man um so viel mehr Zink zusetzen als sich von demselben verflüchtigt. Die Legirung wird in Stangenform gegossen und rothglühend zu Blech gewalzt. (London Journal of arts, Mai 1847, S. 268.)

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