Titel: Verfahren den Gehalt einer Auflösung von arseniger Säure zu bestimmen; von Bussy.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1847, Band 105/Miszelle 9 (S. 157–158)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj105/mi105mi02_9

Verfahren den Gehalt einer Auflösung von arseniger Säure zu bestimmen; von Bussy.

Diese Bestimmung geschieht mittelst eines Reagens von bekanntem Gehalt und zwar des übermangansauren Kalis, dessen sich bereits Hr. Margueritte zur quantitativen |158| Bestimmung des Eisens mit Erfolg bediente. Gießt man in eine Auflösung von arseniger Säure eine Auflösung von übermangansaurem Kali, so geht die arsenige Säure in Arseniksäure über und die rothe Farbe des Reagens verschwindet. Die Flüssigkeit beginnt nicht eher sich zu färben, als nachdem alle arsenige Säure in Arseniksäure umgeändert ist. Wenn man also den Gehalt einer Auflösung von übermangansaurem Kali kennt, so kann man mittelst derselben die in irgend einer Auflösung enthaltene Quantität arseniger Säure bestimmen. Die Probe geschieht auf folgende Weise:

Man gießt in einen Kolben mit flachem Boden, von beiläufig einem Liter Rauminhalt, 10 Kubikcentim. der zu probirenden Auflösung, setzt 100 Kubikcentim. destillirtes Wasser und 5 Kubikcent. Salzsäure (welche zuvor mit ihrem gleichen Volum Wasser verdünnt wurde) zu; dann gießt man vorsichtig von der Probeflüssigkeit hinein, bis die Auflösung anfängt sich zu färben: aus der Menge der angewandten Probeflüssigkeit berechnet man diejenige der arsenigen Säure.

Die zu prüfende Flüssigkeit muß mit so viel Wasser verdünnt seyn, daß sie nicht über 25 bis 30 Kubikcentim. Probeflüssigkeit erfordert und letztere muß selbst so verdünnt seyn, daß 8 bis 15 Kubikcentim. davon durch 1 Centigramm arseniger Säure entfärbt werden können. (Comptes rendus, Mai 1847 Nr. 18.)

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