Titel: Lowitz'scher Cement.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1848, Band 107/Miszelle 8 (S. 238–239)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj107/mi107mi03_8

Lowitz'scher Cement.

Nach D. J. Stumpf ist dieser Cement bei den Mainzer Festungsbauten als Auftrag auf die Casemattengewölbe, wie auch zum Schutz von Holz gegen das Durchdringen von Feuchtigkeit benutzt und sehr bewährt befunden worden. Er besteht aus 65 Theilen Kreide, 34 Theilen Colophonium und 1 Theil Terpenthinöl. Das Golophonium wird geschmolzen, die Kreide und das Terpenthinöl unter beständigem Rühren dazu gemischt und hierauf die Masse auf Blechtafeln ausgegossen, worauf sie schnell erhärtet. Bei der Anwendung dieses Cementes im Bauwesen werden 60 Pfd. davon in einem Kessel geschmolzen und 120 Pfd. reiner trockener Sand nebst 5 Maaß Steinkohlentheer darunter gerührt. Diese Masse wird mit Mauerkellen aufgetragen |239| und in beliebiger Dicke breit gestrichen; sie ist bindend und wird fast so hart wie Stein, ohne jedoch leicht brüchig zu seyn. (Monatsblatt des Gewerb-Vereins für das Großherzogthum Hessen, 1847, Nr. 5.)

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