Titel: Ueber schwefelsaures Ammoniak und salpetersaures Natron als Dungmittel.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1848, Band 107/Miszelle 10 (S. 468)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj107/mi107mi06_10

Ueber schwefelsaures Ammoniak und salpetersaures Natron als Dungmittel.

Von Hrn. Huzard im Großen angestellte vergleichende Versuche mit den genannten Salzen und ausgetrocknetem Pferdefleisch als Dünger gaben folgende Resultate. Schwefelsaures Ammoniak, 2 Kilogr. auf die halbe Are angewandt, gab bei englischem rothen Weizen eine ganz schlechte Ernte, und ersetzte nicht nur den andern Dünger keineswegs, sondern war noch positiv schädlich. Mit der gleichen Menge salpetersauren Natrons im aufgelösten Zustande, oder mit 6 Kilogr. des trocknen Pulvers gedüngt, gab dieselbe Getreideart ein ganzes gleiches Resultat bei einem Felde welches im Herbst mit Fleisch gedüngt worden war. Es zeigte sich dieses Salz also weder besonders nützlich, noch schädlich. Mit Haber gab das erstere Salz ganz dasselbe Resultat wie Pferdfleischdünger. Ein nicht gedüngter feuchter Wiesgrund wurde ebenfalls mit Haber bebaut und nur ein Theil desselben mit Pulver desselben Salzes gedüngt; es zeigte sich gar kein Unterschied und das Salz hatte also gar keinen Einfluß. Der Natronsalpeter zeigte auf einem Stück einer Hochwiese einen sehr günstigen Einfluß; das Gras war gegen das übrige im Wachsthum voraus und von schönerem Grün. (Bulletin de la Société d'Encouragement, December 1847.)

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