Titel: Kurrer, über die Ternir- und Verwandlungsfarben.
Autor: Kurrer, Wilhelm Heinrich
Fundstelle: 1848, Band 108, Nr. XV. (S. 60–74)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj108/ar108015

XV. Ueber die Ternir- oder Verwandlungsfarben im Zeugdruck; von Dr. W. H. v. Kurrer.11)

Die sogenannten Ternir- oder Verwandlungsfarben wurden im Jahre 1839 in der Kattunfabrik von Köchlin und Singer |61| zu Jungbunzlau in Böhmen zuerst ins Daseyn gerufen. Diese wichtige Erfindung im Gebiete der Colorie gründet sich darauf, theils auf schon gebildeten, theils erst zu entwickelnden Aufdruckfarben auf jenen Stellen, wo die Ternirmasse damit in Berührung gebracht wird, eine Farbenveränderung hervorzubringen, wodurch dieselben modificirt, oder auch in ganz entgegengesetzten Farbenerscheinungen örtlich zum Vorschein kommen, ohne daß die weiß ausgesparten Stellen trüb oder farbig erscheinen, sondern in ihrer ursprünglichen Weiße erhalten bleiben.

Vermittelst dieses interessanten Verfahrens kann auch ein und dasselbe einfarbige Walzendruck-Dessin durch den örtlichen Aufdruck einer hiefür geeigneten Substanz in zwei verschiedenen Farben dargestellt werden, so wie überhaupt die Ternirmanier nach der Natur der verschiedenen Pigmente einer großen Ausdehnung fähig ist.

Das Terniren kann sowohl im ächtfärbigen wie im Applications- und Dampffarbendruck stattfinden, wodurch baumwollene Druckfabricate der mannichfaltigsten Art erzeugt werden, die man auf keinem andern Wege im gleichen Genre eben so darzustellen vermag.

Die Verwandlungsfarben, die in das Bereich des Färbens mit Krapp gehören, bei welchen die Dessins bald in einfacher, bald in illuminirter Ausarbeitung mit ternirtem Walzenüberdruck in violetten, rothen und rosenrothen Abstufungen erscheinen, bieten eine Gallerie schöner, dem Auge gefälliger Druckfabricate dar, welche sich in zwei Hauptclassen, in die violetten und rosenrothen Verwandlungsfarben, eintheilen lassen und in folgenden bestehen.

A. Violette Verwandlungsfarben.

Die krappvioletten Verwandlungsfarben werden vermittelst Ueberdruckwalzen theils in einfachen, theils in illuminirten Druckfabricaten dargestellt. Bei den ersten wird auf weiß gebleichte Waare gedruckt, bei den andern wird, wie bei feinen Weißbodenfabricaten, mit Walzenüberdruck verfahren, und die Ternirung dann erst gegeben, wenn die Zinkschutzreserve gegeben ist.

a) Hellviolett mit dunkelvioletter Ternirung.

Für dieses Druckfabricat besteht die Aufdruckbasis in einer mit Gummi verdickten schwefelsauren Eisenoxydulauflösung, deren freie Säure durch Kreide gebunden wird. Der Eisenvitriol hiefür muß frisch und darf auf seiner Oberfläche nicht oxydirt seyn, weil sich nur Eisenoxydulauflösung terniren läßt, daher auch gleich nach dem Aufdruck der Eisenoxydulbasis |62| ternirt werden muß, ehe das Oxydul sich auf der Waare in Oxyd verwandeln kann. Die Aufdruckbasis ist folgende:

In 3 Pfd. heißem Wasser werden

1 3/4 Pfd. frischer Eisenvitriol gelöst, die freie Schwefelsäure durch

4 Loth Kreide gebunden, alsdann die ganze helle Flüssigkeit mit

2 Pfd. Gummi verdickt und mit

32 Pfd. Gummiwasser zusammengerührt.

Will man die violette Farbe noch heller haben, so gibt man mehr Gummiwasser hinzu. Gleich nachdem die gedruckte Waare trocken ist, wird der Ternirdruck vorgenommen.

Stammmasse für den Ternirdruck.

In 21 Pfd. Wasser werden

3 1/2 Pfd. arseniksaures Kali gelöst,

7 Pfd. weiße Pfeifenerde eingerührt und mit

7 Pfd. Gummi verdickt.

Ternirmasse für den Aufdruck.

1 Maaß Stammmasse mit

3 1/2 Maaß Gummiwasser zusammengerührt.

Nach dem Aufdruck der Ternirmasse wird die Waare zwei Tage lang aufgehangen, alsdann gekuhkothet, mit Avignonkrapp gefärbt, geseift und auf die Bleichwiese so lange ausgelegt bis die Farben geschönt und die weißen Stellen rein sind. Die ternirten Objecte erscheinen in dem Druckfabricat dunkelviolett, während das figurirte Grundmuster hellviolett bleibt.

b) Hellviolett mit catechubrauner Ternirung.

Für dieses Druckfabricat wird den mit Gummi verdickten gewöhnlichen Druckbasen für Violett so viel Catechuabsud zugesetzt, als man die braune Ternirung Heller oder dunkler zu haben wünscht. Nach dem Aufdruck der violetten Basis und zwei Tage Hängens wird die Zinkschutzreserve, welcher verhältnißmäßig doppelt-chromsaures Kali zugesetzt worden, aufgedruckt und einige Stunden nach dem Druck gekuhkothet, rein gewaschen, in Krapp gefärbt, geseift und wieder gewaschen, wodurch Hellviolett mit brauner Ternirung erhalten wird. Da das chromsaure Kali bald zerstörende Wirkung auf die Pflanzenfaser ausübt, so darf aus dieser Ursache derartig gedruckte Waare nicht lange liegen bleiben. Auf den Stellen, wo das Chromkali aufgedruckt ist, befestigt sich die Catechufarbe mit der Faser der Zeuge, da, wo hingegen kein Aufdruck stattgefunden, wird sie durch das Kuhkothbad und Reinigen |63| in Wasser weggewaschen, und es bleibt bloß die Eisenbasis zurück, welche sich im Krappbade violett färbt.

Für ein gutes gleichmäßiges Gelingen ist es durchaus nöthig, die Zinkschutzreserve in Verbindung mit chromsaurem Kali für das Terniren zu verwenden, weil Chromkali allein mit Stärke oder Gummiverdickung meist nur undeutlichen und schlechten Figurendruck veranlaßt.

Nach diesem Verfahren lassen sich mancherlei Figuren durch den Terniraufdruck erzielen, worunter vorzüglich die in Marmormanier dargestellten Druckfabricate sich gut ausnehmen.

c) Hellviolett mit blauer Ternirung.

Die weißgebleichten baumwollenen Gewebe werden mit folgender indigoblauen Thonerdebasis enthaltenden Farbe gedruckt:

2 1/2 Pfd. Java-Indigo werden mit

1 1/2 Maaß12) kaustischer Kalilauge von 20° Baumé zum feinsten Saft abgerieben, die Reibschale und Kugeln mit

1 1/2 Maaß kaustischer Lauge von 20° B. abgespült und zum abgeriebenen Indigo gebracht.

In 3 Maaß kaustischer Kalilauge von 20° B. werden heiß

7 Pfd. frisch gefällte ausgesüßte Thonerde aufgelöst und dem Indigo zugegeben. Dem Ganzen setzt man

1 1/2 Pfd. gelbes Schwefelarsen und

1 Pfund Kochsalz zu und weilt über dem Feuer so lange bis der Indigo vollkommen aufgelöst ist, wonach die Auflösung über

7 Pfd. gebrannte Stärke gegossen und gut durcheinander gerührt wird.

Die gedruckten Zeuge werden 5 bis 6 Tage in einem mehr feuchten als trockenen Local aufgehangen, hernach in einem erwärmten Zimmer getrocknet, im Fluß eingehangen und so lange abgewässert, bis kein Blau mehr davon geht. Es wird jetzt ein mit Essig angesäuertes Bad bei 32° R. Wärme gegeben, um die Thonerdebasis in bessere Disposition für die Aufnahme des rothen Krapppigments zu setzen, alsdann gewaschen, entwässert und abgetrocknet. Noch vollkommener wird der Zweck der Befestigung der Thonerdebasis mit der Baumwollenfaser erreicht, wenn die Waare statt erst zu wässern, vorerst im Rollenkasten durch ein angemessen starkes Salmiakbad passirt, alsdann gleich im Fluß eingehangen und sodann in dem essigsauren Bade behandelt wird. Durch diese Processe bildet sich einentheils etwas essigsaure Thonerde auf dem Zeuge, welche sich mit der Faser verbindet. Auf die so behandelte |64| Waare druckt man nun dieselbe saure Aetz-Envelage, welche für Holzbraun zu ätzen verwendet wird, hängt die Zeuge über Nacht auf, passirt sie den andern Morgen im Rollenkasten bei 48° R. in einem Kuhkothbade, dem Kreide zugesetzt ist, schweift im Fluß, wäscht und färbt im Krappbade. Die geätzten Objecte, wo die Thonerde aufgelöst wurde, erscheinen nach dem Färben blau, wogegen das Grundmuster, welches nicht von der Aetze berührt wurde, durch die mit dem rothen Pigment des Krapps verbundene Thonerdebasis und das Blau violett erscheint.

B. Rothe Verwandlungsfarben.

Die rothen und rosenrothen Verwandlungsfarben werden wie die violetten nicht allein im einfachen Walzendruck, sondern auch mit Illuminationsausarbeitung im Baumwollenzeugdruck auf mannichfaltige Art verwendet. In dieses Gebiet gehören:

a) Rosenroth mit dunkelrother Ternirung.

Man druckt die rein weiß gebleichten baumwollenen Zeuge vermittelst einer figurirten Ueberdruckwalze mit einer Alaunauflösung, die nur theilweise mit wenig Bleizucker zersetzt und mit gebrannter Stärke verdickt wird, auf dem Rouleau. Die Alaunauflösung darf nur insoweit durch Bleizucker zerlegt seyn, als sich die vorhandene essigsaure Thonerde als Basis für Rosenroth angenommen mit der Faser der Zeuge verbinden kann, und mit dem Pigmente des Krapps eine haltbare mehr helle als dunkelrothe Farbe darstellt. Zu dem Ende löst man 20 Pfd. eisenfreien Alaun in 50 Pfd. Wasser auf, neutralisirt die freie Schwefelsäure mit 2 1/2 Pfd. krystallisirter Soda und zersetzt mit 2 1/2 Pfd. Bleizucker. Die abgeklärte helle Flüssigkeit wird mit Wasser auf 6° Baumé gestellt und für den Walzendruck mit gebrannter Stärke verdickt.

Gleich nachdem die Zeuge gedruckt sind, wird mit einer Bleizuckerauflösung in Wasser, welche 6° Baumé hält und ebenfalls mit gebrannter Stärke verdickt ist, gedruckt. Die Bleizuckerauflösung zersetzt auf den Stellen des Alaunaufdruckes den Alaun, und verwandelt denselben in essigsaure Thonerde, die sich im Krappbade dunkelroth färbt, während durch die Alaunauflösung hellrothe Farbe erzeugt wird.

Da wo der Bleizuckeraufdruck die nicht alaunisirten weißen Stellen berührt, geht er keine feste Verbindung mit dem Faden ein, wird durch die nachherigen Reinigungsmittel weggeschafft und die Stellen erhalten sich nach dem Färben weiß.

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Aber noch vorzüglicher als Bleizucker erweist sich essigsaures Natron als Ternirungsmittel, welches in Wasser gelöst entweder mit Gummi oder gebrannter Stärke verdickt auf die Alaunbasis gedruckt werden kann. Hier tritt das essigsaure Natron seine Essigsäure an die Thonerde des Alauns ab, bildet essigsaure Thonerde, wogegen sich die Schwefelsäure des Alauns mit dem Natron zum schwefelsauren Natron verbindet.

Bei dieser Art des Drucks ist es zur Zersetzung und innigen Verbindung der Thonerdebasis mit dem Zeuge von der größten Wichtigkeit, daß die Waare nach dem Aufdrucken der Ternirmasse in einem feuchten Local 6 bis 7 Tage lang aufgehangen werde. Um dieses gut ins Werk zu stellen, werden flache mit Wasser gefüllte Gefäße aufgestellt und überdieß der Boden des Trockenraumes mittelst einer Sprengkanne täglich drei- bis viermal mit Wasser eingespritzt, je nach der Trockenheit der äußern atmosphärischen Luft.

Vor dem Kuhkothen werden die Zeuge in einem warmen Zimmer gut abgetrocknet, und nach dem Kuhkothen und Reinigen im Krappbade gefärbt. Nach dem Krappfärben werden die Farben durch Seifen, Säuern und nochmaliges Seifen auf die gewöhnliche Art belebt, wonach der freigebliebene Alaunaufdruck rosenroth, der Terniraufdruck hingegen dunkelroth erscheint.

b) Rosenroth mit catechubrauner Ternirung.

Für Rosenroth mit catechubrauner Ternirung wird der verdickten Alaunbasis für Rosenroth 8° Baumé stark, so viel Catechuabsud in Wasser zugesetzt, als man die braunen Figuren in der rosenrothen Zeichnung heller oder dunkler zu haben wünscht. Nach dem Aufdruck wird die Waare 4 bis 5 Tage aufgehangen, alsdann mit der Zinkschutzreserve, welcher doppelt-chromsaures Kali zugesetzt wird, ternirt, und in allem Uebrigen eben so verfahren wie bei Krappviolett mit Catechubraun. Nach dem Krappfärben erscheinen die ternirten Stellen catechubraun und das Grundmuster roth. Die rothe Farbe wird nun auf gewöhnliche Art geschönt, um sie in Rosenroth zu verwandeln.

c) Rosenroth mit gelber Ternirung.

Es werden in 4 Maaß essigsaurer Thonerde von 8° Baumé 6 Pfd. Bleizucker gelöst und mit 4 Maaß dickem Gummiwasser druckfähig verdickt, und mit dieser Zusammensetzung die weiß gebleichten Zeuge gedruckt. Nach dem Druck werden die Zeuge 4 bis 5 Tage aufgehangen, und alsdann 20° Baumé starke kaustische Kalilauge mit gebrannter Stärke |66| verdickt aufgedruckt. Um das Abflecken zu verhindern und weil das kaustische Kali aus der Luft Feuchtigkeit absorbirt, wird die bedruckte Waare gleich in einem warmen Zimmer aufgehangen und nach einigen Stunden mit viel Kuhkoth bei 55° R. gekuhkothet. Im Kuhkothbade darf man nicht zuviel mit Lauge gedruckte Waare durchnehmen, weil sonst das Bad zu kalihaltig wird, und die Basis für Rosenroth zersetzt.

Da wo die Lauge örtlich aufgedruckt wurde, wird die essigsaure Thonerde wirkungslos für das Krapppigment und das Bleioxyd des Bleizuckers befestigt. Der nicht durch die Lauge berührte Thonerdegrund läßt das Bleisalz beim Kuhkothen und Reinigen fallen. Nach dem Krappfärben und Reinwaschen wird die Waare in einem kochenden Kleienbade weiß gemacht, durch ein laues Chlornatronbad genommen, wieder gewaschen, nachher leicht geseift, wonach der Grund rosenroth und die mit Kalilauge gedruckten Objecte schön gelb erscheinen.

d) Rosenroth mit blauer Ternirung.

Für diesen Behuf wird eine essigsaure Thonerde mit viel freiem Alaun auf folgende Weise bereitet:

10 Pfd. eisenfreier Alaun werden in

40 Pfd. heißem Wasser gelöst und

7 Pfd. Bleizucker hinzugebracht.

In den abgehellten Mordant bringt man mehr oder weniger reducirten Zinnindigo, je nachdem man die blaue Ternirung dunkler oder Heller zu haben wünscht, und verdickt die Druckbasis für den Walzendruck mit Gummi.

Nachdem diese Zusammensetzung vermittelst des Roleau's aufgedruckt ist, druckt man alsbald entweder mit Handformen oder der Walzendruckmaschine 24° Baumé starke Aetzlauge mit gebrannter Stärke verdickt auf, hängt die Zeuge 3 bis 4 Tage in einem temperirten Zimmer auf, wonach gewässert wird. Beim Wässern bleiben die Zeuge so lange in fließendem Wasser hängen, bis aller Indigo, der nicht durch das Alkali auf der Baumwollfaser befestigt wurde, rein weggewaschen ist, wonach in den Waschrädern gewaschen, hernach bei 55° R. gekuhkothet, wieder gewaschen und im Krappbade gefärbt wird. Das Schönen der rothen Farbe wird wie bei Doppelroth verrichtet.

Durch den Aufdruck der kaustisch-alkalischen Lauge wird die essigsaure Thonerde wirkungslos, wogegen der reducirte Indigo regenerirt und sich mit der Baumwollfaser zur festen Farbe verbindet, so daß nach dem Färben diese Stellen blau und das nicht alkalisirte Grundmuster roth erscheint.

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e) Rosenroth mit violetter Ternirung.

Es wird gummirte essigsaure Thonerde aufgedruckt, die gedruckten Zeuge 4–5 Tage aufgehangen, alsdann in einem warmen Zimmer erwärmt und für den Ternirdruck mittelst der Walzendruckmaschine hergerichtet. Das Terniren geschieht mit einer schwefelsauren Eisenoxydulauflösung, die mit gebrannter Stärke verdickt ist. Sobald ein Stück Waare auf dem Rouleau gedruckt ist, hängt man es augenblicklich im Fluß ein, damit die Eisenauflösung keine Zeit gewinnt, sich in den weißen Stellen zu oxydiren. Wenn die Waare zwei Stunden lang in gut ziehendem Wasser gehangen hat, wird sogleich in den Waschrädern gewaschen, alsbald gekuhkothet, in Krapp gefärbt und nachher die Farben durch die bekannten Mitteln geschönt oder belebt.

Durch diese Behandlung werden diejenigen Stellen der essigsauren Thonerde, welche von dem Eisenoxydul berührt werden, violett, wogegen die nicht berührten rosenroth erscheinen. Das Eisenoxydul gewinnt durch schnelles Wässern keine Zeit mit der Faser in feste Verbindung zu treten, es wird im Wasser abgezogen, und es bleibt in den nicht durch die Thonerde berührten Stellen nach dem Färben weiß zurück.

Der Proceß wird noch sicherer geleitet, wenn man die mit Eisenvitriol gedruckte Waare in der Mansarde über Rollen gehend, unmittelbar in ein 40° R. warmes Kuhkothbad tauchen läßt, alsdann von da im Flusse schweift, im Waschbade wascht, noch einmal kuhkothet, wieder wascht und hernach zum Färben bringt.

f) Rosenroth mit manganbrauner Ternirung.

Für Rosenroth mit manganbrauner Ternirung wird ein Gemisch von essigsaurer Thonerde und neutraler salz- oder schwefelsaurer Manganauflösung mit Gummi verdickt auf dem Rouleau gedruckt, nach dem Druck die Zeuge 3 bis 4 Tage lang aufgehangen, alsdann wie Rosenroth mit Blau durch den Aufdruck von Aetzkali behandelt.

Durch das Wässern und Kuhkothen wird das Mangansalz auf denjenigen Stellen, wo es mit alkalischer Lauge nicht in Berührung gekommen, weggewaschen, an den anderen Stellen aber die Thonerde durch das kaustische Kali aufgelöst, so daß sich Manganbraun bildet, welches sich im Krappfärben unverändert erhält. Die übrige Behandlung ist mit Ausnahme des Rosirens mit Zinnchlorid dem doppelrothen Fabricate analog. Man rosirt diesen Druckartikel mit bloßer Säure, weil die Zinnverbindungen bei einem Oxydulgehalt zerstörend auf die manganbraune Farbe wirken.

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Ternirfabricate durch das Färben mit andern Pigmenten.

Gelb gemusterte Walzendruckwaare mit blauer Ternirung wird erzeugt, wenn wie bei Krapprosa mit blauer Verwandlung verfahren wird, und die Zeuge statt im Krappbade im Quercitronbade gelb gefärbt werden. Setzt man dem Quercitronbade beim Färben verhältnißmäßig Krapp oder Brasilienholz hinzu, so können alle Abstufungen von Isabelle bis in Hochorange mit blauer Ternirung erhalten werden, wobei es aber, um ein sattes und kräftiges Gelb hervorzubringen nöthig wird, daß man die essigsaure Thonerde concentrirter als für die Krapprosafarbe anwendet.

Rothe Cochenille und Caesalpinienfarben werden ganz auf dieselbe Art gedruckt, wie bei dem Fabricat für dunkles und helles Krapproth zu terniren angegeben ist. Wenn den Färbebädern etwas wenig Campecheholzabsud zugesetzt wird, erhält man schöne dunkel- und hellviolette Farben in Ternirmanier. Gibt man den Aufdruckbasen einen entsprechenden Zusatz von Catechuabsud und druckt alsdann Zintschutzreserve mit doppelt-chromsaurem Kali gemischt auf, so werden wie in der Krappfärberei braune Ternirungen hervorgebracht.

Cochenillerothe Farbenbilder mit blauer Ternirung erzeugt man dadurch, daß man statt mit Krapp mit Caesalpinienpigment färbt.

Ternirung in grauen Abstufungen durch das Färben.

Helle graue Schattirungen in verschiedenen Nuancen erhält man dadurch, wenn, wie bei der Ternirung für Krappviolett bedruckte Waare, statt in einem Krappbade in einem der folgenden Bäder grau gefärbt wird:

1) im Galläpfelbade;

2) im Sumachbade;

3) im Seerosenwurzelbade;

4) im Quercitronrindenbade.

Jedes dieser Bäder liefert eine andere graue Nuance. Die Gallerie der grauen Abstufungen kann noch dadurch vermehrt werden, wenn Mischungsbäder aus diesen vier Pigmenten in verschiedenen Verhältnissen zum Färben verwendet werden. Nach dem Färben, Waschen und Abtrocknen kann die Waare gekleiet werden, wodurch die weißen Stellen hell und rein zum Vorschein kommen.

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Ternirung in grauen Abstufungen ohne zu färben.

Für röthlichgraue Schattirungen mit dunkelgrauer Ternirung wird folgende Applicationsfarbe gedruckt:

6 Maaß Catechuabsud von 8° Baumé,

2 Maaß holzsaures Eisen von 10° B.,

2 Maaß Wasser,

3 3/4 Pfd. Weizenmehl,

1 1/4 Pfd. gebrannte Stärke werden zusammen verkocht und kalt gerührt.

Nach dem Aufdruck dieser grauen Farbe wird denselben Tag die Ternirmasse aufgedruckt, welche in folgender Zusammensetzung besteht:

1 Maaß Wasser wird mit

8 Loth Stärke verkocht und in den erkalteten Stärkekleister

1 Loth zuvor in wenig Wasser gelöstes doppelt-chromsaures Kali eingerührt.

Die damit gedruckte Waare wird in einem vor dem Zutritt des Lichts geschützten Zimmer 48 Stunden lang aufgehangen und alsdann gewässert.

Für bräunlichgraue Schattirungen mit dunkelgrauer Ternirung besteht die graue Aufdruckfarbe aus folgender Zusammensetzung:

15 Pfd. Catechuabsud von 6° Baumé,

20 Pfd. Galläpfelabsud von 2° B.,

3 3/4 Pfd. Eisenvitriol,

15 Pfd. Gummi, oder Dextringummi so viel als zur Verdickung erforderlich ist.

Nach dem Aufdruck wird mit der vorigen Ternirmasse gedunkelt, 2 Tage bei Absperrung des Lichts aufgehangen, und hernach die Waare gewässert.

Für aschgraue Schattirung mit dunkler Ternirung wird folgende graue Aufdruckfarbe verwendet:

6 Maaß Campecheholzabsud von 6 Pfd. Campecheholz,

12 Loth Eisenvitriol,

10 Loth Bleizucker,

2 Maaß essigsaures Eisen von 7° B. werden über dem Feuer heiß gemacht, alsdann

30 Loth salpetersaures Eisen eingerührt und mit

6 Pfd. gestoßenem Senegalgummi oder 8 Pfd. Dextringummi verdickt.

Zum Dunkeln wird die vorige Ternirmasse verwendet und die damit gedruckte Waare nach 48 Stunden Hängens gewässert.

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Ternirung in catechubraunen Abstufungen.

Man druckt die Zeuge mit der nachstehenden braunen Catechufarbe:

In 4 1/2 Maaß Wasser werden

1 1/4 Pfd. Catechu abgekocht und in die abgeseihte Brühe

1 Maaß essigsaure Thonerde von 6° B.,

2 Maaß Essigsäure von 4° B.,

16 Loth Salmiak,

1 Maaß essigsaures Kupfer von 10° B. gebracht und das Ganze mit Gummi oder Dextringummi in druckförmigen Zustand versetzt.

Zum Dunkeln wird die Ternirmasse verwendet, welche für Applicationsgrau dient. Nach 48 Stunden des Aufdrucks werden die Zeuge durch Kalkmilch genommen, hernach im Fluß eingehangen, rein gewaschen und abgetrocknet.

Wenn auf durch Walzendruck gegebene breite Streifen oder Böden in hell- oder mittelbrauner Catechufarbe, durch den nachherigen Aufdruck von doppelt-chromsaurem Kali dunkel-catechubraune Figuren im Wege des Ternirens erzeugt werden, so müssen die Zeuge nach dem Terniren in fließendes Wasser eingehangen, in den Waschrädern rein gewaschen und dann erst chromirt werden, wodurch ein scharfstehender Figurendruck in den flachen Bändern und dem Boden erhalten wird.

Alle mit doppelt-chromsaurem Kali ternirten baumwollenen Druckfabricate müssen nach dem Terniren in einem Local unter Absperrung des Lichts aufgehangen werden, weil die Einwirkung des Tageslichts, besonders aber der Sonne, die Textur der Pflanzenfaser angreift, indem die Chromsäure unter solchen Verhältnissen zerstörend darauf wirkt.

Es können auch noch lebhafte dunkle und helle catechubraune Farbenabstufungen durch den Weg des Ternirens erhalten werden, wenn die verschiedenen catechubraunen Farbentöne in einem entsprechenden Verhältniß mit Salmiak und essigsaurem Kupfer geschärft, durch den Walzendruck gereicht werden und nachgehends mit neutralem (gelbem) chromsauren Kali ternirt wird. Die so behandelte Waare wird nach 48 Stunden langem Hängen zuerst durch ein Kalkmilchbad genommen, und nach dem Waschen zur Befestigung der Farbe mit der Faser, die Zeuge in einem schwachen gelben (neutralen) chromsauren Kalibade passirt, wonach wieder gewaschen und abgetrocknet wird.

Die hier in jedweder Farbe aufgeführten Druckfabricate in Ternirmanier, bestehen meistentheils in Picco, Dantel, Millepoints, Milleraye- und Mignonette-Grundmuster mit isolirt ternirter dunkler Farbenerhebung, oder auch anders gefärbten Dessins, bei welchen sowohl das farbige |71| Grundmuster als die Ternirung stets durch den Walzendruck gegeben wird.

Blaue, braune, oliven und graue Ternirung auf eisengelben Druckfabricaten.

Blaue Ternirung auf eisengelb gedruckten Zeugen erhält man, wenn mit Essigsäure angesäuerte eisenblausaure Kaliauflösung aufgedruckt wird und die Zeuge nachher gewässert werden.

Für Eisenchamois mit brauner Ternirung wird concentrirtes essigsaures Eisenoxydul von 8° B. mit gleichen Theilen schwefel- oder salzsaurer Manganauflösung gemischt, mit Gummi verdickt vermittelst des Rouleau aufgedruckt, und gleich wenn die Zeuge trocken sind, 24° B. starke kaustische Kalilauge mit gebrannter Stärke verdickt zum Terniren verwendet. Da wo das Kali die Metallbasis berührt, entstehen die dunklen Schatten, welche Solitärfarbe, eine Verbindung von Manganbraun und substantivem Eisengelb bilden. Nach dem Aufdruck der Aetzlauge werden die Zeuge zum Oxydiren und Erhöhen der eisengelben Farbe einige Tage aufgehangen, hernach in fließendes Wasser eingehängt, in den Waschrädern gewaschen und durch ein Chlorkalkbad passirt, wonach wieder gewaschen, aufgehangen und abgetrocknet wird.

Oliven-Ternirung erhält man, wenn auf fertig dargestelltes Eisengelb ein reiner Absud eines gelben adjectiven Pflanzenpigments aufgedruckt und nachher gewässert wird.

Graue Ternirung wird erhalten, wenn auf schon fertig dargestellte eisengelbe Druckfabricate in druckfähigen Zustand verdickte schwache Decocte von Galläpfel, Sumach, Seerosenwurzel, Knoppern, Bablah etc. aufgedruckt, die Zeuge nachher im Fluß eingehangen und gut ausgewaschen werden. Alle diese Arten zu terniren, eröffnen ein weites Feld, durch welches sehr artige, den doppelten Walzendruck nachahmende Muster dargestellt werden können, wenn über eisenchamoisgelbe enge Mignonette-, Dantel-, Millepoints- und Millerayes-Dessins verhältnißmäßig schmale, nicht zu enge stehende Streifen vermittelst des Walzendrucks gegeben werden.

Ternirung der Farben mittelst Eisenoxydulauflösung.

Einige eingefärbte Farben, z.B. Gelb und Oliven, durch adjectiv gelbfärbende Pflanzenpigmente hervorgebracht, ferner Isabelle- und Orangetöne, durch Krapp oder Caesalpinien die Röthung entwickelt, sowie ungeseiftes Krapproth, können durch reine frische Eisenvitriolauflösung oder mittelst frisch bereitetem essigsaurem Eisenoxydul, welches durch Zersetzung |72| des Eisenvitriols mit Bleizucker erhalten wird, ternirt werden, wenn solche mit Gummiwasser kalt verdickt, und vermittelst der Walzendruckmaschine aufgedruckt werden, wobei die Vorrichtung so getroffen wird, daß die gedruckten Zeuge, sobald sie die Mansarde verlassen, in ein Bassin von zu- und abfließendem Wasser untertauchen, aus welchem sie dann herausgenommen, alsbald im Flusse gespült und in den Waschrädern rein gewaschen werden.

So lange den Eisenoxydulauflösungen bei diesem Verfahren keine Zeit gegönnt wird, sich auf der Faser des Zeuges oxydiren zu können und sich darauf zu fixiren, wird die aufgedruckte Eisenbasis, wo sie die weißen Stellen berührt, im Wasser wieder abgezogen, und es verbindet sich solche vermöge ihrer starken Verwandtschaft zu den Pflanzenpigmenten nur da wo solche auf dem Zeug vorhanden sind, und vollführt die Ternirung ohne die weißen Objecte zu alteriren. Durch diesen Weg wird auf Gelb Oliven, auf Oliven ein dunkler Schatten, auf Isabelle und Orange bräunlich-Oliven und auf Krapproth Braun gebildet.

Wird auf Quercitron- oder Waugelb substantive Eisenfarbe gedruckt, so erscheinen die gelben Figuren Oliven, die weißen Stellenhingegen in chamoisfarbigem Figurendruck.

Mehrfarbiger Applications-Walzendruck mit Ternirung.

In zweifarbiger Walzendruckwaare, vorzüglich in Streifmustern mit Grau und catechubrauner Farbe, Grau und Rosa, Violett und Catechubraun, Violett und Rosa, lassen sich durch Terniren mit Querstreifen oder andern figurirten Walzen Druckfabricate in vier verschiedenen Farben darstellen. Da wo die Ternirmasse Grau berührt, wird ein schwarzgrauer Schatten hervorbracht, das Catechubraun wird stark markirend gedunkelt, Violett erscheint Schwarzbraun, und Rosa in stark hervorstechendem Carmoisinroth. Die Applications-Aufdruckfarben für derlei Druckfabricate werden auf folgende Weise zusammengesetzt.

Violett.

14 Maaß Campecheholzabsud von 30 Pfd. Campecheholz werden mit

14 Pfd. Gummi verdickt und ganz erkaltet

1 1/2 Pfd. Pinksalz eingerührt.

Rosa.

7 Maaß Rothholzabsud von 30 Pfd. Holz und

10 Maaß Wasser werden mit

5 Pfd. Stärke und

1 Pfd. Weizenmehl verkocht, alsdann kalt mit

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3 Pfd. Pinksalz geschärft und zuletzt

8 Loth salpetersaure Kupferauflösung von 46° Baumé eingerührt.

Catechubraun.

9 Maaß Catechubraun von 4 1/2 Pfd. Catechu werden mit

8 Pfd. Gummi oder Dextringummi verdickt, dann ganz erkaltet

2 1/2 Pfd. Pinksalz eingerührt, wonach

3/4 Maaß Rothholzabsud von 3 Pfd. Bimaholz hinzugebracht, und zuletzt

2 Loth salpetersaure Kupferauflösung von 46° B. eingerührt werden.

Grau.

Für Grau bereitet man einen Ansatz aus 8 Pfd. Galläpfel, die mit Wasser abgekocht auf 8 1/2 Maaß Flüssigkeit gebracht werden. Man setzt dem abgeseihten Absude 8 1/2 Maaß kaltes Wasser zu und rührt 1 1/2 Maaß salzsaure Eisenauflösung 39° Baumé stark ein.

Die Aufdruckfarbe wird zusammengesetzt aus:

15 Maaß Campecheholzabsud von 45 Pfd. Campecheholz,

18 Pfd. Gummi,

3 3/4 Maaß Galläpfelansatz.

Gleich nach dem Aufdruck, wenn die Farben ganz trocken sind, wird mit der folgenden Composition ternirt:

In 7 Maaß Wasser werden

2 Pfd. gelbes (neutrales) chromsaures Kali gelöst und die Lösung mit

7 Maaß dickem Gummiwasser druckrecht gemacht.

Nach dem Terniren werden die Zeuge 24 bis 36 Stunden lang aufgehangen und alsdann gut gewässert.

Dampffarben mit Ternirung.

Durch den zweifarbigen Walzendruck, ganz auf dieselbe Art wie bei den Druckfabricaten, violett und braun oder rosenroth, oder catechubraun und grau gedruckt, und hernach mit neutralem chromsaurem Kali wie vorstehend ternirt, können Dessins im gleichen Genre dargestellt werden. Die Dampffarben hiefür werden auf folgende Weise zusammengesetzt:

Violett.

9 1/2 Maaß Campecheholzabsud von 18 1/2 Pfd. Campecheholz,

3 Maaß Rothholzabsud von 10 Pfd. Bimaholz,

2 Maaß essigsaure Thonerde von 10° Baumé mit

15 Pfd. Gummi verdickt.

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Braun.

5 1/2 Maaß Rothholzabsud von 48 Pfd. Bimaholz,

2 3/4 Maaß Quercitronextract von 7° B,

2 3/4 Maaß Campecheholzabsud von 4 1/2 Pfd. Campecheholz. In diesen zusammengemischten Absüden werden 3 1/2 Pfd. Alaun durch 3 Pfd. Bleizucker zersetzt und 11 Maaß dieses Ansatzes mit Gummi verdickt, alsdann

8 Loth salpetersaure Kupferauflösung von 46° B. und zuletzt

1 1/2 Maaß Catechuabsud von 1 Pfd. Catechu eingerührt.

Rosenroth.

Die rosenrothe Farbe besteht aus Fernambukabsud, in welchem Alaun durch Bleizucker zersetzt wurde. Man verdickt die klare Flüssigkeit mit Gummi und rührt auf die Maaß Druckfarbe 1/2 Loth krystallisirtes salpetersaures Kupfer ein.

Die catechubraunen und grauen Farben sind wie die vorigen mit etwas mehr Gummiwasser versetzt.

Nach dem Terniren und Hängen über Nacht wird 15 bis 25 Minuten lang gedämpft, hernach gelüftet und gut abgewässert.

Vom Verfasser mitgetheilt aus dem bei Carl Gerold und Sohn in Wien unter der Presse befindlichen Werk:

„Die Druck- und Färbekunst in ihrem ganzen Umfange, von dem Standpunkte der Wissenschaft und der praktischen Anwendung bearbeitet, oder die Kunst Schafwollen-, Seiden-, Baumwollen- und Leinen-Stoffe zu drucken und zu färben; ein Handbuch für Druckfabrikanten, Coloristen, Färber, Cameralisten und technische Chemiker, von Dr. W. H. v. Kurrer, ausübendem Druckfabrikanten und Coloristen etc.“

Dieses Werk, in welchem der rühmlich bekannte Verfasser die Resultate der Erfahrung eines langen, fast ausschließlich dem Gegenstande gewidmeten Lebens niedergelegt hat, erscheint in sechs Bänden, welche in circa 15 Lieferungen zu 6 Bogen gr. 8. (die Lieferung zum Preise von 40 kr. C.-M.) im Laufe dieses Jahres ausgegeben werden. A. d. R.

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Eine Maaß (böhmische) gleich dem Raum, welchen 3 1/2 Pfd. Wasser einnehmen.

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