Titel: Fletcher's Verbesserung an Spiegeln.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1848, Band 108/Miszelle 5 (S. 78)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj108/mi108mi01_5

Fletcher's Verbesserung an Spiegeln.

Theodor Fletcher, Gelbgießer in Birmingham, ließ sich am 3. Aug. 1847 in England eine Verbesserung an Spiegeln patentiren, welche darin besteht, daß er deren Rückseite auf galvanoplastischem Wege mit Kupfer überzieht, theils um das Quecksilber gegen nachtheilige Einflüsse zu schützen, theils damit der Spiegel das Licht stärker reflectirt.

Er nimmt eine auf gewöhnliche Weise belegte Gasplatte und überzieht das Quecksilberamalgam auf ihrer Rückseite schwach und sorgfältig mit einem Firniß, welcher aus 2 Unzen Schellack, 10 Unzenmaaßen Alkohol und 1/2 Unze des besten Lampenschwarz besteht. Dieser Firniß schützt das Quecksilber gegen Feuchtigkeit und gegen den Einfluß der Säure bei dem nachfolgenden Proceß. Bevor der Firniß hart geworden ist, streut man aus einem Beutel von feinem Muslin höchst fein geriebenen Graphit darüber oder überzieht die ganze gefirnißte Oberfläche mit (unächtem) Blattgold; hierauf wird die Glasplatte mit Kupfer auf galvanoplastischem Wege überzogen. (London Journal of arts, März 1848, S. 115.)

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