Titel: Goldmünzen, durch ihre Anwendung zur galvanischen Vergoldung verfälscht.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1848, Band 108/Miszelle 4 (S. 234–235)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj108/mi108mi03_4
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Goldmünzen, durch ihre Anwendung zur galvanischen Vergoldung verfälscht.

Die Berliner Polizei arretirte im vorigen Jahre Personen, welche Goldmünzen dadurch verfälscht hatten, daß sie dieselben zur galvanischen Vergoldung benützten. Hr. Boquillon in Paris überzeugte sich durch Versuche, daß mit einiger Vorsicht auf diesem Wege mehr als das Zehntheil von Gold- oder Silbermünzen entfernt werden kann, ohne daß das Gepräge sichtbar leidet, welche Werthverminderung nur durch das Abwägen entdeckt wird. Auch können auf diesem Wege Gold- und Silbermünzen verfertigt werden, welche mit Ausnahme des Gewichts, alle erforderlichen physischen Eigenschaften besitzen, auch den Klang inbegriffen, also die einzige Probe, welcher der Handel verdächtige Stücke zu unterwerfen pflegt. Auf diese neue Quelle des Betrugs ist die größte Aufmerksamkeit zu wenden. (Recueil industriel, Decbr. 1847.)

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