Titel: Gemalzte Erbsen zum Speisegebrauch.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1848, Band 109/Miszelle 5 (S. 79)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj109/mi109mi01_5

Gemalzte Erbsen zum Speisegebrauch.

Die trockenen Erbsen, welche bekanntlich an Nahrhaftigkeit noch die Getreidearten übertreffen, sollen durch eine der Bereitung von Gerstenmalz ähnliche Behandlung ungleich leichter verdaulich gemacht werden und zugleich einen angenehmeren, dem der jungen Erbsen oder sogenannten Schoten ähnlichen Geschmack erhalten. Man weicht dieselben 12–18 Stunden lang in lauem Wasser, läßt dann das Wasser abtropfen und schichtet die Erbsen in Haufen auf, die man 24 Stunden sich selbst überläßt, in welcher Zeit der Keimproceß so weit vorgeschritten seyn wird, daß die kleinen Würzelchen die Schale des Samens durchbrechen. Dabei verwandelt sich, wie beim Malzen der Gerste, etwas von dem in den Erbsen enthaltenen Stärkmehl in Zucker und man hat jetzt nur nöthig, dieselben mit Wasser zu übergießen und vollends weich zu kochen. (J. O. Jnd. und Gewerbebl.)

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