Titel: Entdeckung der Verfälschung des Weizenmehls mit Türkischkornmehl.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1848, Band 109/Miszelle 5 (S. 159)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj109/mi109mi02_5

Entdeckung der Verfälschung des Weizenmehls mit Türkischkornmehl.

Wenn man auf 2 Gramme Weizenmehl 4 Gramme Salpetersäure gießt und umrührt, dann 60 Gramme destillirten Wassers unter gelindem Umrühren, und hierauf 2 Gramme einfach-kohlensaures Kali in 8 Gram. destillirten Wassers aufgelöst zusetzt, so fallen, nachdem die Gasentwickelung vorüber ist, gelbliche Flocken nieder. Ist das Weizenmehl aber mit Türkischkornmehl vermengt, so lagern sich auf diese Flocken eine große Menge orangegelbe Punkte. Hrn. Mauviel-Lagrange, Apotheker, kamen mehrere auf diese Weise verfälschte Mehle vor. (Weißbohnenmehl reagirt nicht so.) Nicht nur Beimengungen von 10–30 Proc., sondern bis auf 4 bis 5 Proc. herab, konnten auf diese Weise entdeckt werden. Ist das Maismehl nur grobem Weizenmehl zugesetzt, so genügt es, das Mehl durch ein Seidensieb zu schlagen, wo dann das Maismehl mit dem feinen Weizenmehl durchfällt. (Journal de Chimie médicale, Jun. 1848.)

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