Titel: Wolff's Bufferfedern aus Tricot-Filz.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1848, Band 109/Miszelle 1 (S. 478)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj109/mi109mi06_1

Wolff's Bufferfedern aus Tricot-Filz.

Der Tricot-Filz-Fabrikant Johann Christoph Wolff in Kempten (Bayern) construirt Federn aus einem gefilzten Stoff, über deren Brauchbarkeit ihm die k. bayerische Generalverwaltung der Posten und Eisenbahnen ein empfehlendes Zeugniß ausstellte, nachdem solche Federn ein halbes Jahr lang an einem Güter-Transportwagen in Gebrauch waren; dieselben hatten bei 16 engl. Zoll Länge, 4½ Zoll Durchmesser, waren in gußeiserne Buffer gefaßt und spielten über festgemachte Druckzapfen. Die Vorzüge dieser Federn sind: sehr geringes Gewicht, große Dauerhaftigkeit und leichte Anwendbarkeit; sie nehmen wenig Raum ein, können für jede Anwendung stark genug gemacht werden, sind wohlfeiler als Kautschukfedern und weder einem Bruch noch den schädlichen Einwirkungen der Temperatur unterworfen. Der Erfinder wird den Eisenbahnverwaltungen, welche bei ihm derartige Bufferfedern bestellen, solche zu einem verhältnißmäßig sehr billigen Preise liefern.

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