Titel: Ueber eine vortheilhafte Anwendung der Hohofengase als Heizmaterial; von J. Palmer Budd.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1848, Band 109/Miszelle 2 (S. 478)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj109/mi109mi06_2

Ueber eine vortheilhafte Anwendung der Hohofengase als Heizmaterial; von J. Palmer Budd.

Die aus der Gicht der Hohöfen entweichenden Gase haben eine Temperatur, welche beiläufig dem Schmelzpunkt des Messings entspricht. Diesen Umstand hat man bei den Eisenwerken zu Ystalyfera, wo das Eisen mittelst Anthracitkohle ausgeschmolzen wird, mit großem Vortheil zum Heizen von Dampfkesseln benutzt. Die Vorrichtung dazu ist sehr einfach; das heiße Gas wird nämlich in einen Canal abgelassen mittelst eines starken Zugs, welchen man (mit Hülfe eines Ventilators?) durch eine Kammer hindurch und horizontal von einem Punkt gerade unter der Spitze des Hohofens erzeugt. Man leitet die Gase unter den Kessel einer Dampfmaschine; da sie auf ihrem Wege nur wenig Wärme verlieren, so bleibt ihre Temperatur hoch genug um den Kessel ohne Anwendung irgendeines anderen Brennmaterials zu heizen. Bisher hat man nur einen Hohofen und einen Kessel zu diesem Zweck benutzt und doch betrug die jährliche Ersparniß 350 Pfd. Sterl.(Chemical Gazette, 1848, Nr. 141.)

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