Titel: Ueber die Eigenschaft der Kohks das Glas zu schneiden; von I. Nasmyth.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1848, Band 109/Miszelle 8 (S. 481)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj109/mi109mi06_8

Ueber die Eigenschaft der Kohks das Glas zu schneiden; von I. Nasmyth.

Die Thatsache, daß die Kohks eine der merkwürdigsten Eigenschaften des Demants besitzen, nämlich wie dieser das Glas zu schneiden, habe ich vor einigen Jahren entdeckt. Ich gebrauche absichtlich den Ausdruck „schneiden“, denn die Eigenschaft das Glas zu ritzen, besitzen alle Körper welche härter als Glas sind. Der durch Kohks bewirkte Schliff des Glases ist so rein, daß er die schönsten prismatischen Farben zeigt, wegen der Vollkommenheit des Schnitts. Bisher betrachtete man die Kohks als eine weiche Substanz, ohne Zweifel weil sie sich in Masse leicht zermalmen und pulverisiren lassen; untersucht man aber die kleinen blätterigen Krystalle, woraus eine Kohksmasse besteht, so findet man, daß sie ungemein hart sind und das Glas schneiden. Die von mir entdeckte demantähnliche Harte der Kohkstheilchen ist nicht nur in wissenschaftlicher Hinsicht interessant, sondern gestattet auch in den Künsten zahlreiche nützliche Anwendungen. (Chemical Gazette, 1848, Nr. 141.)

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