Titel: Zusammensetzung eines böhmischen Glases.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1850, Band 115/Miszelle 7 (S. 76)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj115/mi115mi01_7

Zusammensetzung eines böhmischen Glases.

Aus diesem Glase werden die berühmten Verbrennungsröhren zur chemischen Elementaranalyse organischer Stoffe angefertigt. Diese Röhren lassen sich in dem guten Feuer einer Glasbläserlampe ohne gar große Schwierigkeiten ausziehen und schließen; sie verlieren selbst in starkem Kohlenfeuer, bei länger dauernden Verbrennungen, ihre Form nicht, und zeigen sich gegen plötzliche und starke Temperaturwechsel ziemlich unempfindlich.

Obschon in neuerer Zeit (vergl. Erdmann's und Marchand's Journal für prakt. Chemie, 1847, Nr. 12) eine Analyse dieses Glases von Rowney bekannt gemacht worden ist, so dürfte es doch für unsere Leser nicht ohne Interesse seyn. wenn wir eine Zusammenstellung der bisher veröffentlichten Analysen dieses Glases geben.

Seine Zusammensetzung ist nach;

Rowney. Berthier. Dumas. Gros. Péligot. Otto.
Kieselsäure 73,13 71,70 69,40 71,60 76,0 74,40
Thonerde 0,30 0,40 9,60 2,20 1,0 0,10 mit Fe₂O₃
Kalkerde 10,43 10,30 9,20 10,00 8,0 7,20
Eisenoxyd 0,13 0,30 3,90
Manganoxydul 0,46 0,20 0,20
Talkerde 0,26 2,30
Natron 3,07 2,50
Kali 11,49 12,70 11,80 11,00 15,0 18,50
–––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––
99,27 98,10 100,00 101,20 100,0 99,80.
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