Titel: Verfahren Gemälderahmen, Tintenfässern und anderen aus plastischem Material zu formenden Artikeln ein geadertes oder marmorirtes Ansehen zu ertheilen; von Ch. Iles.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1850, Band 115/Miszelle 12 (S. 239)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj115/mi115mi03_12

Verfahren Gemälderahmen, Tintenfässern und anderen aus plastischem Material zu formenden Artikeln ein geadertes oder marmorirtes Ansehen zu ertheilen; von Ch. Iles.

Als die geeignetste plastische Composition für solche Artikel empfiehlt der Patentträger folgende:

Harz 4 Gewichtstheile
Wachs 1 „
Leim 6 „
Alaun 4 „
Gyps 12 „

Das Harz und Wachs werden zuerst zusammengeschmolzen, dann der Leim als heiße Auflösung und hierauf der Alaun und Gyps in gepulvertem Zustande beigegeben; man rührt gut um, färbt nöthigenfalls die Composition und rührt dann eine Quantität gefärbter Seidenabfälle hinein, gießt nun die Composition in Formen, wo dann die gefärbten Fasern der Oberfläche ein geadertes Ansehen ertheilen.

Man kann auch den Wänden der Zimmer etc. eine verzierte (geaderte oder marmorirte) Oberfläche ertheilen, indem man den anzuwendenden Cement mit gefärbten Seidenabfällen versetzt, wie man gegenwärtig den Mörtel mit Kuhhaaren vermischt; natürlich muß dem Cement eine andere Farbe ertheilt worden seyn als die Seidenfasern besitzen. Repertory of Patent-Inventions, Jan. 1850, S. 24.)

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