Titel: Dämpfen des Getreides.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1850, Band 115/Miszelle 11 (S. 467–468)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj115/mi115mi06_11
|468|

Dämpfen des Getreides.

Bekanntlich ist es vortheilhaft, ehe man das Getreide mahlt, seinen Hüllen eine gewisse Zähigkeit oder Elasticität zu ertheilen, damit sie nicht ebenfalls mitgemahlen werden, weil sonst das Mehl minder schön ausfiele und mechanische Reinigungsoperationen nothwendig würden. Aus diesem Grunde pflegen die Müller das Getreide mit Wasser anzufeuchten. Die amerikanischen Müller Howlet und Walker schlagen zur bessern Erreichung jenes Zweckes vor, das Getreide durch einen Raum gehen zu lassen, in welchem es einem Dampfstrom oder Dampfstrahl ausgesetzt wird. Das aus diesem Dampf verdichtete Wasser ertheilt wegen seiner hohen Temperatur und kräftigen Einwirkung den Hüllen viel eher die gewünschte Elasticität, wo sie dann zwar zerschlitzt, aber nicht zu Pulver zerrieben werden. (Agriculteur-praticien, Octbr. 1849.)

Suche im Journal   → Hilfe
Alternative Artikelansichten
  • XML
  • Textversion
    Dieser XML-Auszug (TEI P5) stellt die Grundlage für diesen Artikel.
  • BibTeX
Feedback

Art des Feedbacks:
Ihre E-Mail-Adresse:
Anmerkungen: