Titel: Phosphorhaltige Metalllegirungen zu verschiedenen Zwecken, von A. und H. Parkes.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1850, Band 116/Miszelle 4 (S. 78–79)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj116/mi116mi01_4

Phosphorhaltige Metalllegirungen zu verschiedenen Zwecken, von A. und H. Parkes.

Um solche Metalllegirungen, welche sich die HHrn. Parkes in Birmingham am 11. Novbr. 1848 patentiren ließen, darzustellen, schmilzt man die Metalle oder Legirungen auf gewöhnliche Weise und gibt den Phosphor nach und nach zu. Derartige Metallgemische zeichnen sich dadurch aus, daß sie im geschmolzenen Zustande sehr dünnflüssig, im erstarrten sehr dicht und fest erscheinen; ferner daß sie der Oxydation durch Wasser und Luft weniger unterworfen sind, als die Metalllegirungen ohne Phosphor. Folgende Legirungen haben sich nach der Angabe der Erfinder (Repertory of Patent-Inventions, August 1849 S. 96) in der Praxis schon vortheilhaft bewährt:

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A. Für Futterale und Scheiden aller Art, Druckwalzen, Verzierungen, Figuren und für andere Zwecke, deren Haupterforderniß Härte und Dauerhaftigkeit ist:

Nr. 1. Kupfer 95 Th.
Phosphor 3–5
Nr. 2. Kupfer 95
Wolframmetall 3–5
Phosphor 1–2
Nr. 3. Kupfer 60
Zink 38
Phosphor und Wolframmetall 2–5
Nr. 4. Kupfer 60
Zink 40
Nickel 20
Phosphor 5

B. Für in Metallformen gegossene Artikel oder wo sonst eine glatte Oberfläche erforderlich ist:

Nr. 1. Zinn 60 Th.
Blei 20
Kupfer 5
Wismuth 5
Phosphor 5
Nr. 2. Blei 25
Antimonium 5
Kupfer 2
Zinn 25
Phosphor 5
Nr. 3. Zinn 50
Zink 45
Phosphor 3
Kupfer 2
Nr. 4. Blei 50
Arsenik 5
Zinn 10
Kupfer 2
Phosphor 3
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